22.7.2018

Antrag für die Ratssitzung am 17. September 2013

Historisch-politische Aufarbeitung von Straßennamen

Renate Schulte

In der Ratssitzung vom 26.09.2012 wurde folgender Beschluss verabschiedet: "Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Schulen eine historisch-politische Aufarbeitung der Straßennamen zu erarbeiten, die veröffentlicht wird und als Grundlage für ergänzende Informationsschilder dienen soll." Da seit dem Beschluss ein Jahr vergangen ist, hat die UWG-Fraktion nun folgende Fragen an den Bürgermeister, die wir gerne in der Ratssitzung vom 17. September beantwortet hätten:

  1. Mit welcher Schule, welchen Lehrern und Klassen arbeitet die Verwaltung zusammen?
  2. Wie weit ist die Arbeit gediehen?
  3. Wann und wo werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt?
  4. Wann kann mit der Aufstellung/Aufhängung der Informationsschilder gerechnet werden?

Renate Schulte
UWG-Ratsmitglied

 

Antrag für die Ratssitzung am 21. März 2013

Prüfung von Sanierung oder Neubau ohne zeitlichen Druck

Annegret Heijnk

Der Rat möge beschließen, die im Ortsteil Alstätte fehlenden Kindergartenplätze nicht auf der Fläche der alten Turnhalle zu realisieren, sondern im Bereich künftiger Neubauflächen anzusiedeln oder in Kooperation mit der Kirchengemeinde fehlende Kindergartenplätze zu erstellen.

Dadurch kann ohne zeitlichen Druck geprüft werden,

  • ob eine Sanierung der alten Turnhalle mit den im Haushalt bereit gestellten Mitteln möglich ist oder
  • ob eine neue Gymnastikhalle am alten Standort erbaut werden kann oder
  • mit dem Abriss der alten Turnhalle zu warten, bis eine neue Gymnastikhalle erbaut ist.

Begründung:

Unter dem zeitlichen Druck, dass möglichst bis zum Sommer auf der jetzigen Fläche der alten Turnhalle ein Kindergarten entstehen soll, wird in Alstätte über den Bau einer neuen Gymnastikhalle diskutiert. Noch ist das Nutzerkonzept für diese Halle, die auf der Fläche vor den Damenumkleiden des Freibades gebaut werden soll, nicht klar. Ebenso wenig ist klar, welcher Verein oder welche Vereine die Trägerschaft übernehmen.

Die Kosten für den derzeitig im Raum stehenden Vorschlag belaufen sich auf rd. 372.000 Euro. Trotz der in Aussicht gestellten städtischen Zuwendungen von derzeit 195.000 Euro können die verbleibenden Eigenmittel nur schwer durch den Träger bzw. eine Trägerschaft mehrerer Alstätter Vereine aufgebracht werden (vgl. Sitzungsvorlage und Beschluss des Sportausschusses am 04.03.2013).

Es ist Zeit erforderlich, um alle offenen Fragen einvernehmlich zu klären. Sollte die alte Halle aber bereits in den Osterferien abgerissen werden, so ist derzeit nicht klar, wo die dort bisher statt findenden Sportangebote und Veranstaltungen stattfinden können.

Des Weiteren wird unsererseits der geplante Standort eines neuen Kindergartens auf der Fläche der alten Turnhalle als problematisch angesehen

  • da die Hochstraße abgebunden werden soll, wodurch ein Verkehrsfluss um die Schule nicht mehr möglich ist, was zu tagtäglichen Rückstaus führen wird und was insbesondere bei einem Einsatz von Feuerwehr oder Rettungsfahrzeugen katastrophale Folgen haben könnte
  • da dadurch Lärmkonflikte zwischen Kindergarten und Schule entstehen: Wenn die Kindergartenkinder draußen spielen, muss in der Schule gelernt werden; mittags, wenn Schulkinder sich auf dem Pausenhof austoben, sollen die U3-Kinder schlafen.

Grundsätzlich halten wir es auch für möglich, den geplanten Kindergarten auf dem Grundstück an der Hochstraße gegenüber der alten Turnhalle zu platzieren (vgl. Anlage), so dass die Hochstraße nicht abgebunden werden und die alte Halle nicht für den Kindergartenbau abgerissen werden muss. Dadurch bekäme die Schulhoffläche auch nicht die in der derzeitigen Planung in die Länge gezogene Seite, die am ganzen Kindergarten direkt vorbei führt.

Mit freundlichen Grüßen

Annegret Heijnk
stv. UWG-Fraktionsvorsitzende

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok