30.3.2017

UWG-Pressemitteilung, 16. Dezember 2009

Jürgen Goerke 30 Jahre im Ahauser Rat

Jürgen GoerkeNach 30 Jahren im Ahauser Stadtrat wurde Jürgen Goerke von der UWG geehrt. In Anwesenheit langjähriger politischer Weggefährten Goerkes sprach Dieter Homann, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der UWG, ihm seinen Dank aus und überreichte ein Geschenk. Jürgen Goerke – für die Partei ein Mann der ersten Stunde - war mehrfach Vorsitzender des Sozial- sowie des Umweltausschusses und im Aufsichtsrat der Stadtwerke.

Jürgen Goerke wird für sein 30jähriges Engagement als UWG-Ratsmitglied geehrt

Hervorgehoben wurde sein Engagement für die Alstätter Belange und in sozialen Fragen. Ein großes Dankeschön ging auch an seine Frau Rita für die jahrelange Unterstützung. Nach wie vor steht Jürgen Goerke der UWG zur Seite.

Annegret Heijnk

Seit dieser Ratsperiode vertritt Annegret Heijnk (02567/8108) für die UWG die Alstätter Belange im Stadtrat. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist sie im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss sowie im Ausschuss für Schule und Kultur.

Sachkundige Bürger für die Alstätter UWG sind Thomas Terhaar im Ausschuss für Planen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke und Klaus Heijnk ist sachkundiger Bürger im Sportausschuss. Bei Fragen, Anregungen und Wünschen sowie Interesse an einer Mitarbeit stehen die genannten Personen gerne zur Verfügung.

UWG-Pressemitteilung, 27. Oktober 2009

Wechsel im Fraktionsvorstand bei UWG

Als ein Zeichen für Neuanfang und Kontinuität schätzte der bisherige Fraktionsvorsitzende der UWG Ahaus, Dieter Homann, die Wahlen zum Fraktionsvorstand in der konstituierenden Sitzung der UWG-Fraktion ein: Felix Ruwe, Newcomer im Ahauser Stadtrat, wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden der UWG gewählt. Mit Felix Ruwe führt die UWG-Fraktion in Zukunft kein unbeschriebenes Blatt: Er ist seit Jahren als Sprecher der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" aktiv und hat die UWG in den vergangenen Jahren im Aufsichtsrat der Stadtwerke sowie der Ahauser Energie- und Dienstleistungsgesellschaft vertreten.

Felix Ruwe stehen als Stellvertreter Annegret Heijnk und Hubert Kersting zur Seite. Annegret Heijnk, seit Jahren Mitglied der UWG, ist als Nachfolgerin von Jürgen Goerke für Alstätte in den Rat eingezogen. Sie steht mit ihrem Alstätter Team für ein sensationell gutes Ergebnis für die UWG in diesem Ortsteil.

Hubert Kersting ist bereits seit zehn Jahren im Fraktionsvorstand aktiv. Er steht für besonders hohen Sachverstand, insbesondere in Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik. In diesem Bereich wird er auch in Zukunft die Politik der UWG maßgeblich gestalten.

Dieter Homann hat nach zehn Jahren als Fraktionsvorsitzender der UWG für dieses Amt nicht erneut kandidiert. Er sei als Bürgermeisterkandidat angetreten und seine deutlichen Stimmengewinne hatten ihn bestärkt, zumindest als stellv. Bürgermeister anzutreten. Da die politischen Verhältnisse, insbesondere nach dem Wechsel der FDP zur CDU, eine erfolgreiche Kandidatur im Sinne des Wählers kaum möglich gemacht haben, wird er sich in Zukunft verstärkt den sozialen Fragen der Ahauser Politik stellen. Dies seien auch seine politischen Wurzeln, so Homann. Nachdem nun auch in Ahaus die Zeiten für eine schwarzgelbe Koalition angebrochen seien, halte es die UWG für noch wichtiger, sich dafür stark zu machen, dass die Schwachen nicht noch schwächer werden.

Den Wechsel der FDP zur CDU in Ahaus sehe die UWG einhellig als Täuschung des Wählers. Der Eintritt von Andreas Beckers, ehem. Fraktionsvorsitzender der FDP, wurde daher von Fraktion und Vorstand der UWG als ein richtiger und geradliniger Schritt von Beckers begrüßt. Durch seine berufliche und politische Kompetenz und menschliche Aufrichtigkeit sei er für die UWG-Fraktion ein großer Gewinn gewesen. Mit großem Bedauern für die Ahauser Politik, aber auch mit Verständnis und Respekt für seine persönliche und familiäre Situation habe die UWG-Fraktion seine Entscheidung aufgenommen, nun doch das Ratsmandat niederzulegen. Dieter Homann, der den Wechsel von Andreas Beckers in den letzten Tagen begleitet hat, warnte davor, dass in der Ahauser Politik Machenschaften um sich greifen, bei denen Fairness auf den Knochen von engagierten Bürgern ausgetragen und mit den Füßen getreten werde. "Vielleicht war ich zu naiv", so äußerte Homann seine Enttäuschung, "aber ein solches Verhalten hätte ich weder der CDU noch der FDP zugetraut".

Zur politischen Arbeit für die kommende Zeit erinnerte die Fraktion noch einmal an die Themen im Wahlkampf, von sozialen Komponenten beim Familienpass und den Kindergartenbeiträgen bis hin zum Bereich der Stadtentwicklung u. a. mit den Themen altes Finanzamt und Stadthalle.

UWG-Pressemitteilung, 01. September 2009

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Nach dem Motto "Nach der Wahl ist vor der Wahl" traf sich am Montag die alte und neue Fraktion der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus (UWG). In einer ersten Auswertung des Ergebnisses stellte die Fraktion fest, dass die UWG ihr Wahlziel nicht erreicht habe, die CDU deutlich unter 50 % zu drücken. Doch das Ahauser Wahlergebnis habe deutliche Signale gezeigt, die von der UWG sehr positiv gewertet werden: An erster Stelle wurden die überwältigenden Stimmengewinne für die UWG in Alstätte gesehen, zu dem UWG-Vorsitzender Hubert Kersting dem Alstätter UWG-Team ganz herzlich gratulierte.

Auch die Stimmengewinne von Bürgermeisterkandidat Dieter Homann hätten deutlich gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger kein einfaches "Weiter so" für Ahaus wollen. Als wenig christlich habe sich, so die UWG, die CDU im Schlussspurt des Wahlkampfes gezeigt. Unter dem Titel "Schmutziger Wahlkampf der Opposition" habe sie in diffamierender Weise Unwahrheiten über die UWG verbreitet. Dies sei nicht der Stil der UWG, so Homann, und deshalb erwarte die UWG eine öffentliche Richtigstellung.

Die UWG-Fraktion präsentiert sich in Zukunft mit einem neuen Gesicht: Sie wird verstärkt durch Annegret Heijnk und Felix Ruwe. Wie in der Vergangenheit werde sich die UWG-Fraktion in ihrer politischen Arbeit im Rat einen Einklang herstellen zwischen Bürgerwillen und sachlichen Notwendigkeiten und dabei für Mehrheiten werben. Als besondere Herausforderungen und Schwerpunkte der nahen Zukunft stellte die UWG den demographischen Wandel, die verstärkte Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung der Stadt Ahaus und ihrer Ortsteile sowie die Verhinderung weiterer Atommüll-Transporte nach Ahaus.

Gemeinsame Erklärung, 26. August 2009

Jugendamt: Ahauser Opposition ist empört

Das städtische Jugendamt lässt eine Familie mit autistischem Kind seit mehr als vier Monaten auf Entscheidung zur Integrationshilfe warten. Seit dem 7. April 2009 wartete die Familie bis zum 25. August 2009, wo eine telefonische Zusage durch das Jugendamt erteilt wurde, vergeblich auf einen abschließenden Entscheid der Verwaltung. Dies ist unverantwortlich, da die weitere schulische Entwicklung des Kindes von einem sogenannten Integrationshelfer begleitet werden soll und alle erforderlichen Gutachten vorliegen. Wir meinen, dass dies mit einer bürgerfreundlichen Verwaltung nichts mehr zu tun hat und fordern das Jugendamt auf, zukünftige Entscheide schneller und damit bürgerfreundlicher zu bearbeiten!

Andreas Dönnebrink (SPD), Hubert Kersting (UWG), Andreas Beckers (FDP), Dietmar Eisele (Grüne), Hermann Josef Haveloh (Wüllen unser Dorf)

UWG-Pressemitteilung, 14. August 2009

Ahauser Opposition präsentiert gemeinsame Stärke

Die Parteien und Wählergruppen der Opposition im Ahauser Stadtrat haben jetzt in einer gemeinsamen Sitzung ein wichtiges Signal für die neue Wahlperiode gesetzt. Andreas Dönnebrink für die SPD und Dieter Homann für die UWG sowie Hermann-Josef Haveloh (WGW), Andreas Beckers (FDP) und Dietmar Eisele (Bündnis'90/Grüne) haben beschlossen, im neuen Stadtrat enger zusammenzuarbeiten und in allen städtischen Ortsteilen jeweils einen gemeinsamen Kandidaten zum Ortsvorsteher zu wählen. Nach 60 Jahren absoluter Mehrheit habe Ahaus, so die Versammlung, endlich neue Mehrheiten verdient.

Gerade in den letzten Jahren habe die CDU-Fraktion immer deutlicher gemacht, dass sie allein entscheide und der Bürgerwille einkassiert wurde. Viele Rückmeldungen der Bürger an die Parteien in den letzten Wochen haben gezeigt, dass sie einen Wechsel in der Ahauser Politik wollen und die Opposition mehr in der Verantwortung sehen wollen. Hierzu erklärten Dönnebrink und Homann übereinstimmend: "Wir sind dazu bereit!"

Pressemitteilung, 12. August 2009

Homann übernimmt Spielplatz-Patenschaft

"Ihren" Spielplatz haben die Kinder der Schmalenstrothstraße und benachbarter Straßen nach zweijähriger Spielpause nun wieder zurückerhalten. Zwar war es notwendig geworden, einigen kritischen Anliegern, deren Kinder inzwischen selbst wieder Kinder haben, Zugeständnisse bei der Spielplatzgestaltung zu machen, doch haben sich die Kinder der Schmalenstrothstraße sehr flexibel und kreativ gezeigt.

Zahlreiche Kompromisse waren erforderlich in einem Viertel, in dem der Begriff "Geburtenrückgang" bis heute als Fremdwort gilt. Dann ist es mit tatkräftiger Unterstützung von Maria Leveling vom Fachbereich Jugend der Stadt Ahaus gelungen, wieder einen Spielplatz für die kleinen Kinder eröffnen zu können.

Susanne Homann-Breulich und Dieter Homann haben die Patenschaft für den Spielplatz übernommen. Sie werden in Zukunft mit Unterstützung der Nachbarschaft „Burenpättken“ dafür Sorge tragen, dass der Spielplatz für die Kinder in einem guten und sicheren Zustand bleiben wird. Dieter Homann gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich in Zukunft manche Anlieger nicht über Kinderlachen beklagen, sondern sich mit den Kindern über die neue Spielsituation freuen.

Spielplatz Schmalenstrothstraße Spielplatz Schmalenstrothstraße

UWG-Pressemitteilung, 05. August 2009

Homann: Bund, Stadt und Land müssen sich zu BZA-Genehmigungen äußern

Die aktuelle Diskussion um die Nutzung der Atomenergie und die Häufung von Störfällen in bundesdeutschen Atomanlagen hat Dieter Homann, Bürgermeisterkandidat der UWG, zum Anlass genommen, sich nochmals an die entsprechenden Genehmigungsbehörden in NRW und im Bund zu wenden. In seinen Schreiben ließ Homann keinen Zweifel daran, dass Bund und Land, Bezirksregierung und Stadt Ahaus kurzfristig ihre Absichten zur zukünftigen Nutzung des BZA deutlich machen müssen.

Es könne nicht sein, so Homann, dass die Verantwortung hin- und her geschoben werde und letztlich nur der Bürger auszulöffeln habe, was die Politik ihm eingebrockt habe.

Gerade die letzten Monate mit der Häufung von Stör- und Zwischenfällen in atomaren Anlagen in Deutschland habe gezeigt, dass die Risiken der Atomtechnologie nicht beherrschbar seien. Homann wiederholte nochmals mit Nachdruck die Forderung nach dem sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft.

Homann erwarte, dass noch vor der anstehenden Kommunalwahl die zuständigen Behörden dem Bürger für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. So lautete auch seine Forderung an die verantwortlichen Entscheidungsträger.

UWG-Pressemitteilung, 17. Juli 2009

Homann: Sofortausstieg aus der Atomenergie!

Die Aneinanderreihung der Störfälle in dem AKW Krümmel und dem Atommüll-Lager Asse hat die Unabhängige Wählergruppe Ahaus (UWG) nochmals zum Anlass genommen, die Forderung nach dem sofortigen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie zu bekräftigen. "Die Vereinbarung des Ausstiegs aus der Atomenergie verkomme inzwischen in der großen Koalition zu einem butterweichen Kompromiss", so UWG-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat für Ahaus, Dieter Homann, auf der jüngsten Sitzung der UWG.

Die in den nächsten Jahren geplanten Einlagerungen von Atommüll im Ahauser Lager können und dürfen von den politischen Gremien in Ahaus nicht hingenommen werden. Den verlogenen Strategien der Atomindustrie, die jetzt wie auch in der Vergangenheit mit dem Skandal um erhöhte Strahlenbelastung der Castoren im Jahre 1998 ganz konkret auch Ahaus betreffen, so Dieter Homann, müssen endlich Konsequenzen folgen.

Um nicht in Zukunft ständig den Belastungen der Atommülltransporte, durch ihr hohes Risiko, aber auch durch zahlreiche Einschränkungen im Alltagsleben, ausgesetzt zu werden, müsse endlich auch die CDU in Ahaus klar Stellung beziehen. Neben den durch die Transporte erhöhten Risiken für die Bevölkerung sei es dem Bürger zudem kaum zu vermitteln, dass die Wirtschaftskrise alle öffentlichen Haushalte belaste und zahlreiche Arbeitnehmer an den Rand ihrer Existenz bringe, gleichzeitig aber einige Millionen Euro für die Sicherung von überflüssigen Atommülltransporten aufgebracht werden können, erklärt Homann.

UWG-Pressemitteilung, 24. Juni 2009

Ahauser CDU glänzt durch Ideenklau

Hund

Vorstand und Fraktion der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus (UWG) haben sich in ihrer jüngsten Sitzung unter anderem mit der Ideenlosigkeit der CDU in Ahaus und auf Kreisebene auseinandergesetzt. Nachdem der Antrag der UWG Ahaus auf das beitragsfreie dritte Kindergartenjahr von der CDU in Ahaus auf deutliche Ablehnung gestoßen ist, zaubert ihn nun, wenige Monate später, die Kreis-CDU als ihre Idee aus dem Hut. Diese Erfahrung habe die UWG, so ihr Fraktionssprecher und Bürgermeisterkandidat Dieter Homann, in der Vergangenheit immer wieder machen dürfen. Aber, und das allein zähle, so Homann, seien auf diese Weise in vielen politischen Bereichen positive Veränderungen für die Bürger erreicht worden.

Als rücksichtslos bewerteten die Verantwortlichen der UWG das Vorgehen des CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn, die etablierten Ahauser Schlossgespräche für seine eigenen Zwecke zu nutzen. Das Alexander-Hegius-Gymnasium und die Volkshochschule haben in den vergangenen Jahrzehnten dafür gesorgt, erläuterte Homann, dass die Ahauser Schlossgespräche zu einem kulturellen Höhepunkt in Ahaus und der Region geworden sind. Wie schon in der Rentendiskussion und beim Kampf um parteipolitische Ämter lässt Jens Spahn, so die UWG, auch in diesem Bereich die nötige Sensibilität vermissen und missbraucht gewachsene Strukturen der Bildungsträger für seine eigene parteipolitische Werbung.

Schließlich habe die Ahauser CDU nun Post vom Anwalt der UWG bekommen, weil sie beim Kopieren auch vor einem Missbrauch des Urheberrechts nicht halt mache. Offensichtlich erschien es der örtlichen CDU zu schwierig, eine eigene Karte der Ahauser Wahlbezirke zu erstellen. So bediente sie sich bei der UWG Ahaus und kopierte die von der UWG erstellte Grafik von deren Homepage direkt auf die Homepage der CDU. Nun kommen auf die CDU Honorarzahlungen an den Urheber der UWG zu und sie wird sich zukünftig bei der Gestaltung der Homepage eigene Ideen einfallen lassen müssen.

Hubert Kersting, Vorsitzender der UWG Ahaus, wies darauf hin, dass in Kürze die UWG ihr Programm zur Kommunalwahl 2009 und für die kommenden Jahre veröffentlichen werde. Es bleibe abzuwarten, so Kersting, ob die CDU diese dann als das Programm eines Mitbewerbers werte oder direkt zum Anlass für eine eigene Ideenbörse nutze. Abschließend bezeichnete Dieter Homann das Vorgehen der CDU schon als ausgesprochen peinlich. Homann: "Das eigene Profil der CDU, wenn es dieses noch geben sollte, wird verschwinden, wenn diese allein mit der Stärke anderer Parteien und Gruppen glänzen wolle."

UWG-Pressemitteilung, 09. Mai 2009

Kandidaten der UWG stellen sich vor

Kandidaten der UWG stellen sich vor

Nach der Nominierung von Dieter Homann zum Bürgermeisterkandidaten der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus (UWG) im vergangenen Jahr und der Aufstellung der Reserveliste der UWG Anfang 2009 wurden nun auch die Direktkandidaten der UWG für die 21 Wahlbezirke gewählt.

"Eine bunte Mischung von Frauen und Männern aller Generationen, aus langjährig erfahrenen Kommunalpolitikern und neuen Gesichtern und aus sehr unterschiedlichen Berufen verspricht ein hochqualifiziertes Team der UWG für den neuen Stadtrat", so kennzeichnet Vorsitzender Hubert Kersting das Ergebnis der Kandidatenkür.

In diesem Zusammenhang kritisierte Fraktionsvorsitzender Dieter Homann die ablehnende Entscheidung über den Antrag der UWG, den Familienpass zukünftig auch Familien mit zwei Kindern zur Verfügung zu stellen. "Allein über Familienfreundlichkeit zu sprechen oder sie auf Wahlplakate zu schreiben, unterstütze die Familien in keiner Weise", so Homann. Der Sozialausschuss habe in seiner letzten Sitzung eine wichtige Chance verpasst, ein deutliches Signal für ein familienfreundliches Ahaus zu setzen, bedauerte Homann. Die UWG Ahaus werde sich auf jeden Fall weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, in Zukunft in Ahaus eine Politik für Familien umzusetzen.

Am Samstag haben sich die Direktkandidaten der UWG in der Ahauser Fußgängerzone der Bevölkerung vorgestellt. Anlässlich des Muttertages verteilten sie mit einer Schokolade einen süßen Gruß.

Die komplette KandidatInnenliste mit weiteren Informationen als PDF anzeigen

Die UWG-KandidatInnen bei der Muttertagsaktion

Am Wochenende stellten sich die Direktkandidaten der UWG in der Ahauser Innenstadt der Bevölkerung vor.

UWG-Pressemitteilung, 03. Mai 2009

UWG Ahaus mischt sich seit 30 Jahren ein

Gertie Tenbrock von der UWG Kreis Borken gratuliert Hubert Kersting zum 30jährigen Jubiläum der Ahauser UWG

1979 wurde in Ahaus die Unabhängige Wählergruppe gegründet: Grund genug für eine kleine Feierstunde, für eine Ehrung der Jubilare und eine kleine Rückschau auf 30 Jahre unabhängige Politik in Ahaus. UWG-Vorsitzender Hubert Kersting konnte zu dieser Feierstunde viele Mitglieder der ersten Stunde begrüßen.

Besonders begrüßte er den ersten und langjährigen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden Manfred Lück, den ersten Fraktionssprecher der UWG Gregor Müller, aber auch den heutigen Fraktionssprecher und Bürgermeisterkandidaten Dieter Homann. Kersting ehrte anschließend 26 Mitglieder der UWG für ihre 30-jährige Mitgliedschaft sowie drei weitere Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft. Er bedankte sich mit einem kleinen Präsent und bedankte sich für deren Engagement in politischen Gremien, aber auch im selbstlosen Einsatz für den Nächsten und das Gemeinwesen. Ihr Engagement habe immer wieder dazu geführt, dass Ahaus ein Stück menschlicher wurde, dass Politik ein wenig durchschaubarer wurde.

Der drohende Atommüll sei 1979 zwar ein wichtiges Thema zur Gründung der UWG gewesen, doch in Ahaus habe es auch eine große Unzufriedenheit mit der jahrzehntelangen absoluten Mehrheit der CDU gegeben. Absolute Mehrheiten führen offensichtlich immer wieder zu einem arroganten Umgang mit der Macht, was damals wie heute vom Bürger nicht honoriert werde.

Gregor Müller, erster Fraktionsvorsitzender der UWG, verwies darauf, dass in den nächsten Tagen NRW-Minister Laumann nach Alstätte komme, um zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement" vorzutragen. Müller betonte, dass in Ahaus bürgerschaftliches Engagement kein Thema für Vorträge sein müsse, sondern gelebter Alltag, praktizierte Selbstverständlichkeit sei. Auch erinnerte Müller daran, wie nach dem Start der UWG vor 30 Jahren die Scheinwerfer der Medien auf Ahaus gerichtet gewesen sein: Über 25 % der Stimmen für die UWG haben die kühnsten Erwartungen einerseits und Befürchtungen andererseits um einiges übertroffen. So überschrieb die Süddeutsche Zeitung 1979 ihren Leitartikel: "Die Revolution kommt nach Ahaus", wusste Hartmut Liebermann, langjähriger Vorsitzender der Bürgerinitiative und Gründungsmitglied der UWG, zu berichten.

Ehrenvorsitzender Manfred Lück erinnerte daran, dass die UWG bei vielen Themen einen Schritt schneller war und somit immer wieder für Bewegung in der Ahauser Politik gesorgt habe. Das Thema Solartechnik für das Freibad sei von der UWG erkundet worden und sei in vielen Jahren umgesetzt worden. Das Thema Jugendarbeit sei von der UWG schon zu einer Zeit aufgegriffen worden, als vom Haus der Jugend, geschweige denn vom LOGO, noch niemand zu träumen gewagt hätte.

UWG-Bürgermeisterkandidat Dieter Homann wies noch einmal darauf hin, dass in den vergangenen 30 Jahren die UWG immer wieder für einen sparsamen Umgang mit den Haushaltsmitteln plädiert habe. Dabei habe die UWG Großprojekte in der Vergangenheit (Eislaufhalle) wie auch heute (Abriss altes Finanzamt und Stadthalle) in Frage gestellt. Sparsamer Umgang mit Steuergeldern hieß für die UWG noch nie, diese Einsparungen auf Kosten der Bürger vorzunehmen. So habe die UWG in der Vergangenheit immer wieder für einen Verzicht auf überhöhte Diäten plädiert. Da die UWG in diesem Bereich bisher wenig Gehör bei anderen Parteien gefunden habe, spende sie einen Großteil ihrer Diäten für soziale Zwecke in Ahaus.

Für die Kreis-UWG überbrachte Gertie Tenbrock die Glückwünsche zum Jubiläum. Tenbrock: "Die UWG Ahaus habe sich in der Vergangenheit sehr lebhaft in die Ahauser Politik eingesetzt und einen neuen Politikstil umgesetzt. Die UWG des Kreises Borken sei der Ahauser UWG und ihrem Ehrenvorsitzenden Manfred Lück besonders dankbar, weil Lück auch in der Kreis-UWG als Motor gewirkt und für eine kontinuierliche Arbeit gesorgt habe.

Bevor der gemütliche Ausklang der Feierstunde eingeläutet wurde, merkte Gregor Müller, selbst Autor einiger Bücher, an, dass die Geschichte der UWG es wert sei, in einem Buch als wichtiger Bestandteil Ahauser Geschichte festgehalten zu werden. Lück, Liebermann und Homann bestätigten diese Absicht und ergänzten, dass ausreichend Material geliefert werden könne. Kersting begrüßte das Vorhaben und verwies darauf, dass es aber auch bereits einige Publikationen zu diesem Thema gebe.

UWG-Vorsitzender (2009) Hubert Kersting, UWG-Fraktionsvorsitzender (1979) Gregor Müller, UWG-Vorsitzender (1979) Manfred Lück, UWG-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat (2009) Dieter Homann

UWG-Vorsitzender (2009) Hubert Kersting, UWG-Fraktionsvorsitzender (1979) Gregor Müller, UWG-Vorsitzender (1979) Manfred Lück,
UWG-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat (2009) Dieter Homann

Gertie Tenbrock von der Kreis-UWG gratuliert Hubert Kersting zum 30-jährigen Jubiläum der UWG Ahaus

Gertie Tenbrock von der Kreis-UWG gratuliert Hubert Kersting zum 30-jährigen Jubiläum der UWG Ahaus

UWG-Pressemitteilung, 23. April 2009

Ahauser UWG-Fraktion zu Gast beim Caritasverband

UWG-Fraktion trifft Caritas

So vielschichtig wie die Angebotspalette des Ahauser Caritasverbandes waren auch die Themen eines Gesprächsabends, zu dem jetzt Caritas-Geschäftsführer Bernhard Herdering die Mitglieder der Ahauser Fraktion der Unabhängigen Wählergruppe (UWG) begrüßte. Gemeinsam mit den Geschäftsbereichsleitern Heinrich Diehlmann (Stationäre Altenhilfe), Karl Heinz-Pfaffe (Fachbereich Familie und Beratung) sowie Norbert Schlangen-Unger (Stationäre Behindertenhilfe) informierte Herdering eingangs die Fraktion über die Angebote des Caritasverbandes.

Mit etwa 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern derzeit biete die Caritas in den Dekanaten Ahaus und Vreden Unterstützung für nahezu alle Lebenslagen, für Menschen mit Behinderungen, für Senioren, für Familien in den unterschiedlichen Bereichen der Beratung, aber auch bei Angeboten der Weiterbildung.

Heinrich Diehlmann wies darauf hin, in der Altenhilfe zukünftig verstärkt den Bereich der Tagespflege in den Blick zu nehmen. Für Menschen, deren Kosten für die ambulante Pflege übernommen würden, werden nun auch für vier Tage monatlich die Kosten für die Tagespflege übernommen. Diese Regelung sei noch viel zu wenig bekannt, bedeute jedoch für die betreuenden Angehörigen eine enorme Entlastung.

So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Betreuung wie nötig, unter diesen Grundsatz stellte Norbert Schlangen-Unger seinen Bericht über die Angebote des Caritasverbandes für die Menschen mit Behinderungen. Neben den Wohnheimplätzen biete die Caritas seit einiger Zeit auch den familienunterstützenden Dienst, der neben vielen anderen Hilfen auch mit ganz einfachen Dingen wie beispielsweise einem Disko-Besuch zur Steigerung der Lebensqualität und zur Entlastung der Familien beitrage.

So vielschichtig wie die Ursachen seien immer wieder auch die Folgen problematischer Situationen: eine Suchtproblematik gehe immer wieder auch mit finanziellen Problemlagen einher und führe letztlich auch zu starken familiären Spannungen und Belastungen für die Kinder: Daher habe die Caritas, so Karl-Heinz Pfaffe, nach dem Prinzip der kurzen Wege, alle Beratungsdienste im Haus der Beratung gebündelt und somit ein soziales Netzwerk geschaffen. Herdering betonte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit den Sozialbehörden des Kreises Borken sowie den Jugendämtern in Ahaus, Gronau und im Kreis Borken.

Geschäftsführer Herdering wies in einem leidenschaftlichen Beitrag darauf hin, dass das Leitbild des Caritasverbandes „Der Mensch im Mittelpunkt“ gelebte Wirklichkeit werden müsse. Er zeigte das Engagement der Caritas für die Flüchtlinge auf und appellierte dabei an die Ausländerbehörden, ihren Ermessensspielraum zugunsten der betroffenen Menschen einzusetzen, aber auch an die Politiker, die letztendlich die Verantwortung für diese Situation tragen. Leider erfahre der Caritasverband in seiner Arbeit immer wieder von Schicksalen, in denen Grundrechte wie Bildung und Arbeit nur auf dem Papier stehen.

Zum Abschluss des Abends bedankten sich Caritas-Geschäftsführer Bernhard Herdering und UWG-Fraktionsvorsitzender Dieter Homann für das konstruktive Gespräch. Es wurde vereinbart, auch zukünftig über aktuelle Entwicklungen im sozialen Bereich in Kontakt zu bleiben.

Caritasverband Ahaus-Vreden
www.caritas-ahaus-vreden.de

Ahauser UWG-Fraktion zu Gast beim Caritasverband

V.l.n.r. UWG-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Dieter Homann, UWG-Ratsmitglieder Hubert Kersting, Annette Lange-Röttger und Renate Schulte, Heinrich Diehlmann, Geschäftsbereichsleiter beim Caritasverband, UWG-Ratsmitglied Annette Bruns-Schmeing, die beiden Caritas-Geschäftsbereichsleiter Norbert Schlangen-Unger, Karl-Heinz Pfaffe und Geschäftsführer Bernhard Herdering

UWG-Pressemitteilung, 26. März 2009

Castoren aus Jülich: Bürgermeister Büter offenbar uninformiert

Kind und Atommüllfass

Auf heftige Kritik stießen in der jüngsten Sitzung von Vorstand und Fraktion der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus (UWG) die aktuellen Berichte zur Einlagerung von AVR-Kugelhaufen aus dem Forschungszentrum Jülich im Zwischenlager Ahaus. Wieder einmal werde sehr deutlich, dass die Politik in Land und Bund hier mit einer Salamitaktik Ahaus zur nationalen Atommüllkippe entwickeln wollen, erklärt Dieter Homann, UWG-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat. Klammheimlich werden hier Pläne geschmiedet und auf dem auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen.

Selbst Felix Büter als erster Bürger der Stadt habe nun erkennen müssen, dass seine Meinung in diesem Zusammenhang nicht zähle und er nicht über die Pläne informiert worden sei. UWG-Vorsitzender Hubert Kersting ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sich die UWG wie in der Vergangenheit auch in Zukunft mit allen Möglichkeiten gegen weitere Einlagerungspläne richten werde. Es sei längst überfällig, dass alle Parteien und Gruppen im Ahauser Stadtrat diesbezüglich an einem Strang ziehen, um die Pläne wirksam und eindrucksvoll zu verhindern.

Es sei paradox, so Dieter Homann, dass selbst in Zeiten der Wirtschaftskrise weiter Millionenbeträge für völlig unnötige Atommüll-Transporte zum Fenster herausgeschmissen werden. Dies gelte auch für die sonstigen Erweiterungspläne, die zurzeit hinter verschlossenen Türen von der Bezirksregierung genehmigt werden sollen.

Auch habe die UWG in ihrer Sitzung noch einmal ihre Forderung nach dem Familienpass für Familien mit zwei Kindern unterstrichen. Hier könnte die Stadt Ahaus Flagge zeigen für eine familienfreundliche Politik, so Renate Schulte. In der bisherigen Diskussion zu diesem Thema habe sich die Mehrheitsfraktion eher als Bedenkenträger präsentiert.

Bei der Frage der Terminierung der Kommunalwahl können große Teile der UWG die Aufgeregtheiten der Parteien nicht verstehen, erklärt Hubert Kersting. Doch da die UWG sich seit Jahrzehnten für einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern ausgesprochen und eingesetzt, sei für den Bürger nicht nachvollziehbar, dass hier die Steuermillionen statt für notwendiger Investitionen im Land für einen weiteren Urnengang verschwendet werden.

UWG-Pressemitteilung, 05. März 2009

Sparsamkeit statt Großprojekte: Größenwahn der Ahauser CDU ein Ende bereiten

UWG-Vorstand 2009

UWG setzt auf Jahreshauptversammlung Akzente für die Ahauser Zukunft. Mit gut einwöchiger Verspätung begrüßte Hubert Kersting, Vorsitzender der Unabhängigen Wählergruppe Ahaus (UWG) zahlreiche Mitglieder zum "politischen Aschermittwoch der UWG". Grund für die Verspätung der Generalversammlung sei das von der Bundesregierung aufgelegte Konjunkturpaket II, das, so Kersting, auch den politischen Zeitplan in Ahaus verändert habe.

Kersting sparte nicht mit Kritik an der CDU-Fraktion und dessen Vorsitzenden Thomas Vortkamp, den das Konjunkturpaket wohl zu der Annahme verleitet haben müsse, dass wir in einer Hochkonjunktur leben. Wie sonst sei es zu verstehen, dass die CDU statt einer maßvollen und notwendigen Renovierung der Ahauser Stadthalle gleich einen Neubau in Betracht ziehe, der einige Millionen Euro verschlingen würde. Auch UWG-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Dieter Homann machte deutlich, dass hierbei CDU und Vortkamp einem Größenwahn verfallen seien, dem Einhalt zu gebieten sei. Dies sei auch schon bei anderen Projekten wie beispielsweise dem neuen Einkaufszentrum am Rathausplatz deutlich geworden: Vortkamp mache immer wieder deutlich, dass er sich mit seiner CDU-Mehrheit im Rat über die Wünsche der Menschen in Ahaus hinwegsetzen könne. Das ehrgeizige Ziel des Ahauser Kämmerers, Hans-Georg Althoff, bis zum Jahr 2023 den Ahauser Haushalt schuldenfrei zu bekommen, sei der UWG wesentlich näher. Homann: "Wir können weder dem Bürger heute noch unseren nachfolgenden Generationen immer mehr Schulden zumuten!"

Gegen die Profite der großen Energiekonzerne sprach sich Felix Ruwe aus und forderte die mittelfristige Übernahme der Stadtwerke in das Eigentum der Stadt Ahaus. Damit, so Ruwe, könne beispielsweise die Gewinnausschüttung zukünftig so gesteuert werden, dass dem "kleinen Mann" mehr Geld in der Tasche bliebe als den großen Konzernen.

"Von der Jugend – für die Jugend", unter dieses Motto stellte UWG-Jugendvertreter Martin Lenting seinen Jahresbericht. Es gelte in diesem Jahr insbesondere, den Jugendlichen die Kommunalwahl näher zu bringen und sie zu motivieren, sich zu engagieren. Es müsse deutlich werden, dass es einige Möglichkeiten gäbe, Politik aktiv zu gestalten und dass es spannend sei, sich hieran zu beteiligen.

Die Vorstandswahlen der UWG brachten folgendes Ergebnis: Hubert Kersting wurde als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt, ebenfalls seine Stellvertreterinnen Elke Rott und Renate Schulte. Zur Kassiererin wurde Margret Kersting, zum Jugendvertreter Martin Lenting und zur Schriftführerin Angelika Dannenbaum gewählt. Als Beiräte für die Ortsteile sind zukünftig zuständig: Annette Bruns-Schmeing (Ahaus), Angelika Dannenbaum (Wüllen), Werner Hüssler (Wessum), Annegret Heijnk (Alstätte), Oliver Schnell (Ottenstein) und Silvia Lütke-Hündfeld (Graes).

UWG-Vorstand 2009

Auf dem Pressefoto zu sehen: (v.l.n.r.) Werner Hüssler, Bürgermeisterkandidat Dieter Homann, Angelika Dannenbaum, Margret Kersting, Vorsitzender Hubert Kersting, Renate Schulte, Elke Rott, Annette Bruns-Schmeing, Martin Lenting

UWG-Pressemitteilung, 17. Januar 2009

Zukunft für Ahaus – Unabhängige stellen sich und ihre Kandidaten auf

Die UWG-Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2009

Ahaus. Die Weichen für die Wahlen zum Ahauser Stadtrat hat die Unabhängige Wählergruppe Ahaus (UWG) an diesem Wochenende gestellt. Nach der Wahl von Dieter Homann zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt im November 2008 zeichnet sich nun ab, wer die UWG im künftigen Stadtrat vertreten wird. UWG-Vorsitzender Hubert Kersting zeigte sich zu Beginn der Versammlung erfreut darüber, dass nicht nur zahlreiche Mitglieder der UWG Ahaus der Einladung gefolgt sind, sondern er auch in Zeiten des Mitgliederschwundes der Parteien einige neue Mitglieder begrüßen konnte.

Bürgermeisterkandidat und Fraktionssprecher Dieter Homann machte in der Versammlung deutlich, dass er die politische Lage für ein gutes Abschneiden der UWG positiv einschätze. Nach der Arroganz absoluter Mehrheiten und der Trägheit der großen Koalition in Berlin erwarte der Bürger frischen Wind und neue Ideen, nicht nur Worte, sondern Taten. Homann: "Bayrische Verhältnisse sind in Bayern bereits abgewählt, auch Ahaus habe nach Jahrzehnten absoluter CDU-Alleinherrschaft neue Verhältnisse verdient." Und so rief er die Versammlung dazu auf, geschlossen und begeistert die Bürger für eine neue Politik zu begeistern.

Bei der Wahl der Reserveliste der UWG für den kommenden Stadtrat gab es zwar keine großen Überraschungen, aber schon einen Wechsel auf manchen Positionen: So wird die Reserveliste von Fraktionsvorsitzendem Dieter Homann angeführt, es folgen auf den Plätzen 2 und 3 die stellvertretenden Fraktionssprecher Annette Lange-Röttger und Hubert Kersting (Wüllen). Auf den Plätzen 4 und 5 und mit hoher Wahrscheinlichkeit neu im Stadtrat vertreten sein werden Annegret Heijnk aus Alstätte und Felix Ruwe aus Wessum. Es folgen auf den Plätzen 6 bis 10 Renate Schulte, Annette Bruns-Schmeing, Jens Albers, Werner Hüssler und Antje Schröder.

Zum Schluss der Versammlung machte Hubert Kersting deutlich, dass es der UWG wieder einmal gelungen sei, bei der Kandidatenaufstellung ein qualifiziertes Team und eine bunte Mischung präsentieren zu können. So seien die Ortsteile gut vertreten und, ohne eine Quote wie bei manchen Parteien, seien auf den aussichtsreichen Plätzen Frauen und Männer jeweils zur Hälfte präsent. Schließlich zeige die Liste der UWG, dass unterschiedliche Berufsgruppen ebenso wie die unterschiedlichen Generationen repräsentiert werden.

Die UWG-Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2009

Bürgermeisterkandidat Dieter Homann mit den aussichtsreichen Kandidaten der UWG (v.l.n.r.) Annette Bruns-Schmeing, Jens Albers, Annegret Heijnk, Antje Schröder, Homann, Renate Schulte, Annette Lange-Röttger, Hubert Kersting, Werner Hüssler, Felix Ruwe.