24.9.2017

UWG-Pressemitteilung, 14. April 2011

Rege Diskussion bei offener UWG-Fraktionssitzung

Felix Ruwe

Die für alle Interessierten offene Fraktionssitzung der UWG am vergangenen Mittwoch in Alstätte begann mit einer bildgestützten Einführung in das Thema "Deutschland ohne Atomstrom – geht das?". Felix Ruwe, der Fraktionsvorsitzende der UWG, machte klar "Das geht!" und erläuterte unterschiedliche zeitliche Prognosen dazu.

Er wies insbesondere auf den notwendigen Ausbau des Stromnetzes und sinnvoller Energiespeicher hin. Natürlich wurden auch Fragen zur Katastrophe in Japan gestellt. Ruwe führte dazu aus, dass Fukushima als „Kernschmelze (Atomfeuer) unter freiem Himmel“ eingeordnet werden muss. Die Anwesenden bedankten sich für den Vortrag und die UWG sagte zu, sich vehement für Erdverkabelung im Rahmen eines energiewirtschaftlichen Gesamtkonzeptes einzusetzen.

Wichtiges lokalpolitisches Thema war eine von Annegret Heijnk, UWG Ratsmitglied für Alstätte, im Stadtrat beantragte Umgehung von Wessum. Die Stadt Ahaus hat bereits beim Kreis den Bau einer Entlastungsstraße nördlich der Ortslage Wessum beantragt. Die darin vorgesehene Straßenführung entspricht aber nicht dem Vorschlag der UWG, die den zweispurigen Ausbau einer derzeit genutzten „heimliche Umgehungsstraße“ im Averesch zwischen der K17 nach Alstätte und der L560 nach Graes favorisiert. Diese Variante ist gegenüber dem Vorschlag der Stadt kostengünstiger und spart knappe Flächen. Sie muss bei der anstehenden Verkehrsentwicklungsplanung mit einbezogen werden. Dies insbesondere im Hinblick darauf, dass die Stadt Ahaus Pilotkommune bei dem Projekt „Allianz für die Fläche“ ist.

Umgehungsstraße für Wessum

Im weiteren Verlauf wurden weitere öffentliche Tagesordnungspunkte der anstehenden Stadtratssitzung erörtert. Abschließend ging es noch einmal um Alstätte. Ein Besucher machte die kritische Bemerkung, dass „die Schweine in Alstätte immer mehr zentrumsnah gehalten werden, während die Wohnbebauung und damit die Menschen immer weiter nach außen geht“.

UWG-Pressemitteilung, 07. April 2011

Offene Fraktionssitzung zu Strom ohne Atom und Umgehung Wessum

Annegret Heijnk

"Deutschland ohne Atomstrom – geht das?" ist aktuelles Thema einer für alle Interessierten offenen Fraktionssitzung der UWG am Mittwoch, den 13. April um 19 Uhr bei Bredeck-Bakker in Alstätte. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung durch Felix Ruwe, den Fraktionsvorsitzenden der UWG und Pressesprecher der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus", können Fragen gestellt und diskutiert werden. Weiteres Thema wird die von Annegret Heijnk, UWG Ratsmitglied für Alstätte, im Stadtrat beantragte Umgehung von Wessum sein.

Eine kleine Straße im Averesch zwischen Alstätte und Wessum wird derzeit als Verbindung zwischen der K17 und der Graeser Straße genutzt, um die Nordtangente zu ereichen. Diese Straße ist allerdings auf Grund ihrer geringen Breite nicht für einen fließenden Begegnungsverkehr geeignet. Die UWG beantragt daher den Ausbau dieser Straße.

Bevor dann weitere Tagesordnungspunkte der Stadtratssitzung am Donnerstag besprochen werden, ist Möglichkeit für alle politisch Interessierten eigene Themen und Anliegen einzubringen. Die Veranstaltung wird rechtzeitig zum Beginn des Fußballrückspiels Schalke 04 gegen Inter Mailand beendet sein!

UWG-Pressemitteilung, 14. März 2011

Politischer Aschermittwoch der UWG Ahaus

Der neu gewählte UWG-Vorstand 2011

Zur Jahreshauptversammlung der UWG am Aschermittwoch begrüßte Hubert Kersting in seiner Funktion als Vorsitzender, die er nun schon 10 Jahre innehat, viele Mitglieder. In seinem Rückblick auf das letzte Jahr hob er besonders das Thema Schulentwicklung in Ahaus hervor. Die UWG habe weiterhin die Gemeinschaftsschule fest im Blick.

Wichtig sei es, dem Elternwillen Rechnung zu tragen, betonte Kersting. Mit dem gebundenen Ganztag an der Realschule im Vestert sei ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht worden. Besonders erfreulich sei auch, dass die Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule in Alstätte zweizügig weiterlaufe, allerdings seien die Anmeldezahlen für die Hauptschulen insgesamt rückläufig.

Anschließend bedankte sich Kersting für die hervorragende Unterstützung seitens des Vorstandes, vor allen Dingen bei seinen Vertreterinnen Renate Schulte und Elke Rott. Sie hätten unter anderem den Stolpersteingang mit Hermann Löhring organisiert, der allen Teilnehmer/Innen nachhaltig in Erinnerung geblieben sei. Beide sicherten zu, auch für das kommende Jahr interessante Unternehmungen planen zu wollen.

Danach erhielt der Fraktionsvorsitzende Felix Ruwe das Wort. Er zeigte sich erfreut über seine „lebhafte Fraktion“ und erinnerte an viele wichtige Anträge. Ob es um den Erhalt der Frühchenstation in Coesfeld, die Verbesserung der Radwegsituation in Alstätte oder um die Resolution gegen weitere Castortransporte gegangen sei, immer habe die UWG versucht, gute Politik für die Ahauser Bürger umzusetzen.

Dieter Homann machte deutlich, dass der Bau der Bücherei nebst Gastronomie in Zeiten, in denen Ahaus die Haushaltssicherung drohe, noch einmal auf den Prüfstand gehöre. Enttäuscht sei er auch darüber, dass der Vorschlag der UWG, jedes Ratsmitglied solle die Teilnahme an der Ratsfahrt aus eigener Tasche zahlen, von allen anderen Fraktionen abgeschmettert worden sei.

Die Vertreterin der UWG, Angelika Dannenbaum, berichtete anschließend über ihre Arbeit im Borkener Kreistag. Themen waren u.a. die Initiative Kompass 2025, das neue GFG, der Flugplatz in Stadtlohn, die Abiturquote im Kreis Borken und die geplanten Großmastanlagen.

In der anschließenden Aussprache erinnerte Felix Ruwe noch einmal daran, dass der Rückkauf der Stadtwerke ein wichtiges und zukunftsweisendes Ziel für die Stadt Ahaus bleiben müsse.

Bei den nachfolgenden Wahlen gab es folgende Ergebnisse:

Der neu gewählte UWG-Vorstand 2011