29.5.2017

UWG-Pressemitteilung, 30. November 2012

UWG-Fraktion in Herbstklausur

Die UWG-Fraktion besuchte den Alstätter Weihnachtsmarkt.

Zum Auftakt ihrer diesjährigen Herbstklausurtagung hat die UWG-Fraktion den Alstätter Adventsmarkt besucht. Annegret Heijnk, stellv. Vorsitzende der UWG-Fraktion, freute sich, der Fraktion das Engagement der Alstätter Vereine und Verbände, Schulen und Institutionen zu präsentieren. So sei in den letzten Jahren in Alstätte eine Tradition entstanden, die sich deutlich von Weihnachtsmärkten mit überwiegend kommerziellem Charakter unterscheide.

In ihrer Klausurtagung nutzte die Fraktion anschließend die Gelegenheit, ein Fazit der bisherigen Arbeit der Fraktion und der politischen Gremien in Ahaus zu ziehen, gleichzeitig aber auch wichtige Themen für die Zukunft festzulegen. Ganz persönlich, aber auch über die neuen Medien, sei im Moment die Zukunft der Jugendarbeit, der Jugendkultur und des Jugendkulturcafès LOGO ein Thema, das zurzeit sehr emotional diskutiert werde.

Annette Lange-Röttger, stellvertretende Vorsitzende des Ahauser Jugendhilfeausschusses, machte sehr deutlich, dass es bei den Zukunftsplänen nicht darum gehe, das LOGO zu schließen oder der Jugend etwas zu nehmen. Wichtig sei es jetzt, für die Zukunft tragfähige Konzepte zu entwickeln, die sowohl den Erfordernissen der Jugendkultur zeitgemäß Rechnung tragen, aber auch für das LOGO Perspektiven entwickeln.

Beklagt wurde, dass es auf zahlreichen Baustellen in Ahaus einen Entscheidungs- oder Umsetzungsstau gebe: Bei der Umsetzung der Kulturmeile halte es die UWG-Fraktion für notwendig, die entsprechenden Investitionen für eine funktionsgerechte Nutzung einer Stadthalle zu planen. Für die Stadtbücherei gibt es andere, sinnvollere Möglichkeiten der Unterbringung, die auf Dauer für den Steuerzahler erheblich günstiger seien. In diesem Zusammenhang sei es zwar eine richtige Entscheidung gewesen, bei der Planung für das Kreishaus erst einmal die Handbremse zu ziehen, doch könne das vorgestellte Konzept durchaus als Chance begriffen werden.

Offen sei im Moment auch, wann und in welcher Form sich die Entwicklung am Rathausplatz verwirklichen lassen wird, aber auch, wie sich Perspektiven an diesem Ort verträglich mit der Entwicklung am Marienplatz realisieren lassen. Für 2013 hat die UWG-Fraktion die Jugendförderung, das Mehr-Generationen-Wohnen und die ungeklärte Entsorgungsfrage in der Atompolitik für öffentliche Veranstaltungen in den Blick genommen.

Die UWG-Fraktion besuchte den Alstätter Weihnachtsmarkt

Die UWG-Fraktion besuchte den Alstätter Weihnachtsmarkt

UWG-Pressemitteilung, 31. Mai 2012

UWG-Vorstand und Fraktion zu Gast in der Helene-Helming-Schule

UWG-Vorstand und Fraktion zu Gast in der Helene-Helming-Schule

Vorstand und die Ratsfraktion der UWG Ahaus waren zu Gast in der Helene-Helming-Schule. Roswitha Sunderdick (Schulleiterin) und Klaus Harpering (Vorsitzender des Trägervereins) brachten den Teilnehmern vor Ort die Montessoripädagogik ihrer Grundschule näher. Nachdem die Helene-Helming-Schule im Sommer 2010, durch die Bildung einer Lerngruppe mit 25 Kindern in den Betrieb ging, hat sie sich eindeutig zu einer Bereicherung nicht nur für den Schulstandort Ahaus, sondern auch für die umliegenden Städte und Gemeinden entwickelt.

Nicht nur der pädagogische Anspruch eines gemeinsamen und integrativen Lernens, sondern auch der Leitgedanke "Hilf mir, es selbst zu tun!" lässt den Schülerinnen und Schülern die Freiheit im Schulalltag, ihre Aufgaben, die Mittel und die soziale Arbeitsform frei zu wählen. "Wir Lehrer verstehen uns als Gastgeber in einer vorbereiteten Arbeitsumgebung", berichtete Frau Sunderdiek.

Hohe Motivation und Engagement in der Lehrerschaft bestätige die Motivation der Kinder zum ganzheitlichen Lernen und deren Entwicklung zu einem positiven Arbeits- und Sozialverhalten. Dabei sei der Kontakt zischen Schule und Elternschaft ein ebenso wichtiger Baustein. So erfuhren die Teilnehmer auch, dass die Helene-Helming-Schule zusätzlich als "Entwicklungszentrum" anerkannt wurde. Hiermit wird den Kindern vor Ort ermöglicht, zusätzlich und individuell abgestimmt Förderstunden wie Sprachtherapie, Ergotherapie, Entspannungs-, Tanzangebote, sowie Begabtenförderung in verschiedenen Bereichen in Anspruch zu nehmen. Sobald in diesem Jahr die 3. Lerngruppe in die Montessouri-Schule einzieht, wird sich eine zukünftige Erweiterung des Schulgebäudes und des Schulhofes nicht mehr umgehen lassen, ergänzt Klaus Harpering vom Trägerverein. Viele weitergehende Details aus dem Schulleben erfuhren die Teilnehmer in einer anschließenden Diskussion und dem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Schule. Für Eltern und Interessierte findet am Samstag, den 23.06.2012 der "Tag der offenen Tür" von 10 bis 14 Uhr in der Helene-Helming-Schule statt.

UWG-Vorstand und Fraktion zu Gast in der Helene-Helming-Schule

UWG-Fraktion und -Vorstand in der Helene-Helming-Schule

UWG-Pressemitteilung, 25. März 2012

Thema "Emissionen" stößt auf große Resonanz

Felix Ruwe

Viele interessierte Bürger folgten der Einladung der Ahauser UWG zur Öffentlichen Fraktionssitzung, die sich schwerpunktmäßig mit dem Problem der Geruchsbelästigungen durch landwirtschaftliche Tierhaltung in der Nähe von Wohnzonen beschäftigte.

Diplomingenieur Wilhelm Richters hielt einen Vortrag mit dem Titel "Geruch vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelung". Er klärte das Publikum darüber auf, welche gesetzlich vorgegebenen Faktoren für ein Geruchsgutachten von Bedeutung sind. Meteorologische Aussagen, Art und Menge der Masttiere und Abstände zur Wohnbebauung spielten eine maßgebliche Rolle.

In der folgenden Diskussion beklagten einige Teilnehmer starke Geruchsbelästigungen in ihrem Wohngebiet. Konflikte entstünden dort, wo Tierhaltung und Wohngebiete zu nah aneinander rückten. Sie forderten Rückendeckung durch die Politik.

Der Fraktionsvorsitzende Felix Ruwe versprach den Betroffenen, sich bei der Stadt Ahaus und auch bei der Kreisverwaltung in Borken über bereits getroffene und zukünftige geplante Maßnahmen zur Vermeidung von Geruchsbelästigungen zu erkundigen. Auch wolle er sich an den Umweltminister von NRW, Johannes Remmel, wenden und um Unterstützung bitten.

UWG-Pressemitteilung, 23. Februar 2012

Politischer Aschermittwoch der UWG Ahaus

Politischer Aschermittwoch der UWG Ahaus

Auch in diesem Jahr fand die Jahreshauptversammlung der UWG am Aschermittwoch statt. Die zahlreich erschienenen Mitglieder wurden zunächst vom Vorsitzenden Hubert Kersting begrüßt. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr betonte er auch diesmal wieder, wie wichtig das Thema Schulentwicklung sei. Vor dem Hintergrund des Schulkonsenses in NRW könnten nun neue Wege in Ahaus beschritten werden, die Sekundarschule stehe im Fokus. Auch müssten Überlegungen angestellt werden, wie der Schulstandort Alstätte erhalten werden könne.

Im Bereich der U3-Betreuung sei schon viel erreicht worden, aber die Stadt müsse noch enorme Anstrengungen unternehmen, um die gesetzlich vorgegebene Quote von 35% bis zum Jahr 2013 zu erreichen.

Auf Unverständnis und Empörung stieß wieder einmal das Thema Kulturmeile. Inzwischen sei von einem Neubau der Stadthalle die Rede und das ganze Vorhaben würde um einige Millionen Euro teurer. Immer noch sei die UWG die einzige Fraktion, die wegen der immensen Kosten und der Wahl des Standortes gegen den Neubau der Bücherei nebst Gastronomie sei. Sie fordere den Rat und die Verwaltung auf, sich endlich Gedanken über Alternativen zu machen.

Hubert Kersting stellte dann die beiden Modelle zum Umbau des "Alten Finanzamtes" zur Diskussion. Die Entscheidung sei nicht einfach, da beide Vorschläge ihre Vor- und Nachteile hätten.

Der neue Flächennutzungsplan sei bei der UWG auf Kritik gestoßen. Konflikte zwischen Landwirtschaft und Wohnbebauung müssten vermieden werden. In diesem Zusammenhang wies Kersting auf die am 1. März bei Leers geplante Offene Fraktionssitzung hin. Dort referiert Wilhelm Richters, Dipl.-Ing. für Umwelttechnik, zum Thema "Geruch vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelung". Alle Interessenten seien herzlich eingeladen.

Felix Ruwe zählte anschließend die vielen Anträge der UWG-Fraktion auf. Insbesondere aber sei die gemeinsame Resolution des gesamten Rates gegen die Atommülltransporte aus Jülich ein historisches Ereignis. Die UWG habe sich mit der Forderung, die Sicherheitsbedenken an erster Stelle zu nennen, durchgesetzt. Wichtig sei jetzt, nicht nur den Rat über den sogenannten Stresstest und die geplante 10 m hohe Mauer um das BZA zu unterrichten, sondern die Bevölkerung müsse auch informiert werden. Die UWG fordere eine öffentliche Diskussion.

Nachdem noch über das erfreuliche Konzept für das Kreishaus, die Entlastungsstraße und den Umbau der Moschee gesprochen wurde, schritt man zu den Vorstandswahlen. Hubert Kersting als Vorsitzender und seine Stellvertreterinnen Renate Schulte und Elke Rott wurden in ihren Ämtern bestätigt, ebenso Margret Kersting als Kassiererin und Angelika Dannenbaum als Schriftführerin.

UWG-Vorstand 2012: Renate Schulte, Margret Kersting, Hubert Kersting und Angelika Dannenbaum