18.11.2017

UWG-Pressemitteilung, 29. November 2013

Kulturzentrum wird abgespeckt aber Kosten für Heizung und Klimaanlage könnten steigen

Die UWG-Stadtratsfraktion auf dem Alstätter Weihnachtsmarkt

UWG-Fraktion tagt in Alstätte: Mit einem Besuch des Alstätter Adventsmarktes startete eine Tagung der UWG-Fraktion am Donnerstag in Alstätte. Annegret Heijnk freute sich, ihren Fraktionskolleginnen und -kollegen sowie UWG-Kreistagsmitglied Angelika Dannenbaum die Vielfalt der Stände zu zeigen.

Unter anderem fand Salami vom Wildschwein als ausgefallenes Weihnachtsgeschenk sowie die Feuerzangenbowle des Männergesangsvereins großen Anklang.

Politisch ging es anschließend in der Gaststätte Bredeck-Bakker weiter. Höchst aktuell war die Berichterstattung vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr, der am Vortag stattgefunden hatte. Insbesondere der Beratungsgegenstand „Vorplanung Kulturzentrum“ stand im Mittelpunkt der Diskussion. Der Beschlussvorschlag für den Ausschuss lautete „...die weiteren Planungen zum Neubau des Kulturzentrums ohne Restaurant jedoch einschließlich der Räume für eine Anlieferung (Catering) durchzuführen.“

Hubert Kersting, Vorsitzender der Wählergemeinschaft, kommentierte dazu, dass die Unwirtschaftlichkeit der Gastronomie nach drei Jahren und mit Hilfe externer Beratung nun endlich eingesehen wurde. Was die UWG schon immer gefordert hat ist nun endlich berücksichtigt worden. Fraktionsvorsitzender Felix Ruwe betonte, dass die UWG sich allerdings nach wie vor für den Standort der Bücherei bei den Schulen einsetzt. Auch die Kostenentwicklung beim Kulturzentrum wird die UWG kritisch im Auge behalten. Schon jetzt könnten 800.000 Euro für eine neue Heizungs- und Klimatisierungsanlage hinzukommen.

Weiteres Thema war der Hochwasserschutz im Ahauser Stadtgebiet. Dies insbesondere mit seiner Problematik für die Ahauser Kernstadt aber auch für Alstätte und Ottenstein. Zum Schluss wurde eine offene Fraktionssitzung geplant, die am Dienstag, 17.12. in Ottenstein stattfinden soll.

Die UWG-Stadtratsfraktion auf dem Alstätter Weihnachtsmarkt

Die UWG-Stadtratsfraktion auf dem Alstätter Weihnachtsmarkt
(v.l.n.r.: Margret Kersting, Renate Schulte, Annegret Heijnk, Dieter Homann, Angelika Dannenbaum, Felix Ruwe, Annette Lange-Röttger)

UWG-Pressemitteilung, 09. Oktober 2013

Limburger Verhältnisse in Ahaus?

UWG-Bürgerversammlung in Alstätte

Ein Bürger brachte den Unmut in Alstätte auf den Punkt: Das sind ja „Limburger Verhältnisse“, als die Kosten, Ausmaße und Vorgehensweise zur Entstehung der Kulturmeile angesprochen wurden. Man habe den Eindruck, dass man bei der Stadtverwaltung das Maß der Dinge aus den Augen verloren habe: Es sei unglaublich, so kommentierten Gäste einer Bürgerversammlung der UWG am Mittwoch, welche deutlich übertriebenen Kosten bei verschiedenen Projekten veranschlagt würden.

Auch Felix Ruwe, Fraktionsvorsitzender der UWG, zeigte auf, wie bei geplanten Projekten (z. B. Erneuerung der elektronischen Verkabelung der Feuerwache, Umbau von zwei Klassenräumen zu einer Kindertagesstätte) die Kosten aus dem Ruder laufen würden. In der letzten Sitzung des Ausschusses konnten, so Ruwe, weder Vertreter der Bauverwaltung noch der eingesetzten Planungsbüros auf die drängenden Fragen Antworten geben. In der Bürgerschaft sei der Eindruck entstanden, dass vielfach an den Interessen der Bevölkerung vorbeigeplant werde – mit dem Kommentar „eine einzige Katastrophe“ machte ein Bürger deutlich, dass er für die Zukunft deutliche Veränderungen erwarte.

Annegret Heijnk, stellv. Fraktionsvorsitzende der UWG aus Alstätte, begrüßte Alstätter Bürger und Vertreter von Fraktion und Vorstand der UWG zu einer offenen Bürgerversammlung. Zu Beginn zeigte sie auf, mit welch‘ unterschiedlichen Themen, u. a. zur Verbesserung der Verkehrssituation, der Buslinie von Alstätte zum Ahauser Krankenhaus, der Altlastenentsorgung bis hin zur Erhaltung der alten Turnhalle sich die UWG Alstätte in den letzten Jahren eingebracht und engagiert hat. Gab es zwar bei manchen Fragen auch heftigen Gegenwind durch die Mehrheitsfraktion, so könne die UWG in wesentlichen Dingen (z. B. Erhalt der Turnhalle) auch eine sehr erfolgreiche Arbeit aufzeigen.

„Wir wollen Bauplätze“, diese Forderung gab ein Alstätter Bürger der UWG mit auf den Weg. „Wir werden hier deutlich benachteiligt und es habe sich in der Alstätter Bevölkerung viel Unmut und Misstrauen gegenüber der Stadt Ahaus entwickelt. Für eine gute Dorfentwicklung und die zukünftige Generation sei die Schaffung von Bauland dringend erforderlich.“

Zum Ende der Versammlung versprach Annegret Heijnk, die Anregungen der Versammlung aufzugreifen und weiterzuverfolgen. Zwar könne sie keine konkreten Bauplätze versprechen, doch werde sie sich gemeinsam mit der UWG-Fraktion bei der Schaffung von Bauland, bei der Vermeidung von Geruchsemissionen („hier stinkt's massiv“ - O-Ton eines Bürgers) und bei der Kostenbremse weiter engagieren und auf jeden Fall den engen Kontakt zur Bevölkerung halten. Als gemeinsames Fazit wiesen alle Beteiligten darauf hin, dass das Dorfleben in Alstätte sehr gut funktioniere, die Bürger an einem Tisch konstruktiv für die Zukunft streiten.

UWG-Bürgerversammlung in Alstätte

Die UWG hatte zu einer Bürgerversammlung in Alstätte eingeladen,
u.a. mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Annegret Heijnk, Thomas Terhaar und dem UWG-Fraktionsvorsitzendem Felix Ruwe.

UWG-Pressemitteilung, 27. August 2013

Haaksbergener Ratsmitglieder zu Gast bei UWG

Haaksbergener Ratsmitglieder zu Gast bei der UWG Ahaus

Die UWG hatte in der vergangenen Woche Haaksbergener Ratsmitglieder der dortigen unabhängigen lokalen Partei „Leefbar Haaksbergen“ zu Gast. Bei dem lockeren Treffen in Alstätte stand die Vertiefung der Kontakte, die unter anderem bei der gemeinsamen Fahrt der beiden Stadträte im Juni geknüpft worden waren, im Vordergrund.

Lokale Themen wurden diskutiert und mögliche gemeinsame Projekte angedacht. Direkt gab es eine Verabredung zum Treffen beim Witte Veen Dag. Für den Herbst steht bereits ein Gegenbesuch in Buurse auf dem Programm.

Haaksbergener Ratsmitglieder zu Gast bei der UWG Ahaus

UWG-Pressemitteilung, 27. Juli 2013

Langer Weg zur inklusiven Schule: UWG diskutiert Inklusion

Dora Eiling referierte bei der UWG über Inklusion

„Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem ersten Schritt.“ Mit diesem Zitat beendete die Referentin Dora Eiling ihren Vortrag über Inklusion. Die Umsetzung stellt gegenwärtig ein zentrales Thema in der Bildungslandschaft dar, deshalb hatte die UWG zu einer offenen Fraktionssitzung eingeladen, um darüber zu informieren und zu diskutieren.

Zentrale Inhalte des Referates waren die Fragen nach der Bedeutung von Inklusion und die Möglichkeiten ihrer Umsetzung. Frau Eiling erläuterte den interessierten Zuhörern, dass es darum gehe, Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen gleiche Bildungschancen zu eröffnen.

Im Schulalltag bedeute Inklusion das gleichberechtigte Lernen aller Schüler mit und ohne Behinderungen in einer Lerngruppe. Das Konzept der inklusiven Schule erkenne die Individualität jedes Kindes sowie die Heterogenität der Schüler an und sähe darin eine Bereicherung.

Die Referentin betonte, dass die Verwirklichung umfassender Inklusion eine tiefgreifende Reform des Schulsystems bedeute. Sie ging dabei insbesondere auf die Rolle der Lehrer ein. Regelschullehrer und Förderschullehrer müssten beim gemeinsamen Unterricht (GU) kooperieren und gleichermaßen Verantwortung übernehmen, intensives Teamcoaching sei extrem wichtig. Zudem sei eine entsprechende Anpassung der Lehrerausbildung entscheidend für das Erreichen positiver Ergebnisse.

Die anschließende Diskussion verdeutlichte, dass viele Teilnehmer die Erfolgsaussichten für Inklusion in Schulen kritisch sehen. Zwar befürworten viele das Vorhaben, bemängeln aber, dass entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung noch fehlten. Zum Beispiel sei zwischen Land und Kommune noch nicht geklärt, wer für die immensen Kosten aufkommen werde. Inklusion könne nur behutsam und in kleinen Schritten umgesetzt werden.


Dora Eiling referierte bei der UWG über Inklusion

Dora Eiling referierte bei der UWG über Inklusion.

UWG-Pressemitteilung, 21. Juli 2013

UWG radelt nach Haaksbergen

UWG Ahaus besucht Partnerstadt Haaksbergen

Die 25-jährige Städtepartnerschaft zwischen Ahaus und Haaksbergen nahm die UWG zum Anlass eine Radtour in die holländische Nachbarschaft zu unternehmen.

Bei leichtem Nieselregen startete die Gruppe am Ahauser Bahnhof. Nach Ankunft stärkten sich die Teilnehmer zuerst einmal auf dem Markt mit leckerem Backfisch. Anschließend führte der Vorsitzende des "Historischen Krings" , Wim Oltwater, die Gruppe durch den Ort und ging dabei auf die Historie aber auch auf die neuesten Entwicklungen Haaksbergens ein. Bei Sonnenschein ging es auf wunderschönen Pättkes zurück nach Ahaus, wo man den Tag gemütlich ausklingen ließ.

UWG Ahaus besucht Partnerstadt Haaksbergen

UWG-Pressemitteilung, 20. März 2013

Erhalt der Alten Turnhalle favorisiert

Annegret Heijnk

Im Namen der UWG konnte Ratsfrau Annegret Heijnk am Dienstag bei einer offenen Fraktionssitzung zahlreiche Gäste begrüßen darunter viele Vertreter von Vereinen und Verbänden, die die alte Turnhalle nutzen. Ebenso anwesend war der stellvertretende Bürgermeister Reinhard Horst, zwei Vertreter der Alstätter CDU und Heinrich Holters für den Heimatverein.

Eingangs skizzierte Frau Heijnk den Sachstand, dass derzeit seitens der Stadt Ahaus geplant ist, die alte Turnhalle abzureißen und an der Stelle einen Kindergarten mit einer Ü3-Gruppe und zwei U3-Gruppen zu bauen. Für den Neubau einer Gymnastikhalle am Freibad hat die Stadt 195.000 Euro in Aussicht gestellt. Für diese Halle gibt es aber noch keinen Träger und kein Nutzerkonzept. Hubert Kersting von der UWG-Fraktion und Vorsitzender des TuS Wüllen, gab Informationen zum Bau und Betrieb der Gymnastikhalle in Wüllen.

In der folgenden Diskussion wurde aus der Versammlung massiv der Zeitdruck und die lange Geheimhaltung kritisiert, unter dem die gesamte Thematik angegangen wurde, da bereits seit 2010 bekannt ist, dass ab dem Sommer ein Anspruch auf einen Kindergartenplatz für unter Dreijährige besteht. Nun ist die Zeit knapp, um zu entscheiden, ob die alte Halle erhalten werden könnte oder auch ein Neubau an derselben Stelle möglich wäre. Ersteres wurde von vielen Anwesenden favorisiert, allerdings wurde aus der Versammlung die Prüfung der Sanierungsfähigkeit der Halle gefordert.

Im Anschluss wurde über Übergangsmöglichkeiten für Kindergartengruppen diskutiert. Pavillions am Marienkindergarten oder eine Nutzung von möglicherweise freien Kapazitäten in der Hauptschule wurden erörtert sowie angeregt, als Standort den derzeit nicht bebaubaren Teil des Wohngebietes Bonhoefferstraße zu prüfen. Ebenso wurde über alternative Flächen für eine Gymnastikhalle nachgedacht: die Wiese an der Aa, der Parkplatz an der neuen Turnhalle oder das VfB-Gelände standen u.a. im Raum. Seitens des VfB Alstätte wurde eingebracht, dass sie sich allerdings nicht an einer Halle mit dem Standort Freibad beteiligen würden.

Abschließend formulierte ein Besucher den Wunsch, dass die Alstätter Politiker doch gemeinsam eine optimale, dem Bürgerwillen entsprechende Lösung suchen sollten. Annegret Heijnk versprach, die eingebrachten Vorschläge mit in die Ratssitzung am Donnerstag zu nehmen und bedankte sich für die rege Diskussion.

Antrag für die Ratssitzung am 21. März 2013: Prüfung von Sanierung oder Neubau ohne zeitlichen Druck

UWG-Pressemitteilung, 15. März 2013

Alstätte: Offene Fraktionssitzung zur alten Turnhalle

Annegret Heijnk

Thema bei einer offenen Fraktionssitzung der UWG am Dienstag ist der geplante Abriss der alten Turnhalle und der Neubau einer Gymnastikhalle und eines Kindergartens in Alstätte. Die UWG hat einen Antrag für die Stadtratssitzung am Donnerstag gestellt, der verhindern soll, dass die alte Turnhalle abgerissen wird, ehe eine Prüfung der Sanierungsmöglichkeit für die alte Turnhalle erfolgt ist bzw. ehe es eine tragfähige Lösung für einen möglichen Neubau einer Gymnastikhalle gibt.

Unter anderem findet die UWG es problematisch, wenn für den Neubau des geplanten Kindergartens die Hochstraße abgebunden wird, da die Hochstraße derzeit den Verkehrsfluss um die Grundschule ermöglicht. Der fehlende Verkehrsfluss würde zu Stauungen im verkehrsberuhigten Bereich der Hochstraße und des Alten Weges führen. Grundsätzlich hält die UWG es auch für möglich, den geplanten Kindergarten auf dem Grundstück an der Hochstraße gegenüber der alten Turnhalle zu platzieren. Dadurch könnte gegebenenfalls die alte Turnhalle selber bzw. ihr Standort für einen Neubau erhalten bleiben.

Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen, die sich zu den bisherigen Planungen in dieser Sache oder zu anderen politischen Themen äußern und Anregungen geben möchten. Sie findet am Dienstag den 19. März um 19.30 Uhr in der Gaststätte Bredeck-Bakker in Alstätte statt.

Antrag für die Ratssitzung am 21. März 2013: Prüfung von Sanierung oder Neubau ohne zeitlichen Druck

UWG-Pressemitteilung, 13. Februar 2013

UWG Ahaus zieht am Politischen Aschermittwoch Bilanz ihrer Arbeit

UWG-Vorstand 2013

Einer guten Tradition folgend konnte UWG-Vorsitzender Hubert Kersting Mitglieder und Freunde der UWG zur Jahreshauptversammlung am Politischen Aschermittwoch begrüßen.

Er zog eine positive Bilanz der Arbeit der UWG des vergangenen Jahres – die Fraktion habe regelmäßig nicht nur die Ratsarbeit gestaltet und begleitet, sondern auch die Öffentlichkeit beteiligt. Ein besonderes Thema sei die Geruchsbelästigung durch die Massentierhaltung gewesen, wozu die UWG zu einem Vortrags- und Diskussionsabend eingeladen hatte. Ein weiteres wichtiges Thema der letzten Wochen sei der Bürgerwindpark mit seinem Für und Wider gewesen, bei dem das Engagement der Bürger zurzeit an Formalitäten zu scheitern droht. Sehr viel Unmut sei in Alstätte auch zum Bau der neuen Gymnastikhalle spürbar. Kersting: „Hier wird deutlich an den Bedürfnissen vorbei geplant! Bürgerbeteiligung, wie sie die UWG seit Jahrzehnten fordere, finde vor Ort nicht statt.“ Die Planungen zur Gymnastikhalle bezeichnete das Alstätter Ratsmitglied Annegret Heijnk als Schildbürgerstreich, dem zudem offenbar viel „Kungelei“ vorangegangen sei.

Unter der Leitung von Jörg Damrath bestätigte die Versammlung einstimmig Hubert Kersting in seinem Amt als 1. Vorsitzenden. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Renate Schulte und Elke Rott gewählt. Margret Kersting wurde erneut zur Kassiererin gewählt. Da sie dieses Amt seit nahezu 20 Jahren ausübt, wurden ihre Verdienste von der Versammlung besonders hervorgehoben. Angelika Dannenbaum wurde Schriftführerin, als Beiräte wurden Annette Bruns-Schmeing, Angelika Dannenbaum, Felix Ruwe, Sylvia Lütke-Hündfeld und Annegret Heijnk gewählt.

Nach den Wahlen innerhalb der UWG warf Hubert Kersting einen Ausblick auf die Kommunalwahlen 2014. Auf die Arbeit der UWG, die in der Opposition die Entscheidungen in der Stadt Ahaus auf Augenhöhe, konstruktiv und kritisch begleitet habe, bekomme er häufig positive Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Er glaube, dass dieses Engagement bei den nächsten Wahlen sicher auch zeige, dass der Bürger eine starke UWG für Ahaus als notwendig ansehe.

Renate Schulte berichtete, dass die UWG in den nächsten Monaten öffentliche Informationsveranstaltungen zur Schulpolitik, zur Inklusion, zur Windpolitik, zu den Auswirkungen des demographischen Wandels und zur Atompolitik geplant habe. Hierzu seien bereits ausgewiesene Experten angefragt. Das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft zur Gemeinde Haaksbergen nehme die UWG zum Anlass, zu einem informativen und geselligen Ausflug in die Partnerstadt einzuladen.

In der anschließenden Aussprache diskutierte die Versammlung die aktuelle politische Situation in Ahaus, wobei einen Schwerpunkt die Entwicklung der Windenergie, die Stadtentwicklung, der Rathausanbau und die Kulturmeile bildeten. Das Konzept der Stadthalle mit der Gastronomie sei nicht nur finanziell gescheitert, so Felix Ruwe, Fraktionsvorsitzender der UWG. Besonders kritisch wurde angemerkt, dass sich die politischen Mehrheiten in Ahaus konstruktiven Handlungsalternativen aus der Opposition kaum aufgeschlossen zeigen.

Annette Lange-Röttger berichtete von neuen Entwicklungen in der offenen Jugendarbeit, wobei die Trägerschaft für die Angebote der Jugendarbeit, aber auch die zukünftige Bedeutung des Jugendkulturcafès Logo neu überdacht werden sollen. Das Logo, so Lange-Röttger, habe in der Vergangenheit eine große kulturelle Bedeutung für Ahaus gehabt und müsse auch in der Zukunft einen festen Stellenwert in Ahaus behalten.

Abgerundet wurde die Versammlung mit einem Gastvortrag von Martin Lenting aus Ahaus, der für die Organisation „Ingenieure ohne Grenzen“ das Projekt „Zisternen für die Brauchwasserversorgung eines Studentinnenwohnheimes in Tansania“ initiiert und durchgeführt hat. Lenting stellte dieses Projekt der interessierten Versammlung in beeindruckender Weise vor und bedankte sich bei der UWG Ahaus, die mit einer großzügigen Spende zur Realisierung dieses Projektes nach dem Prinzip der Entwicklungszusammenarbeit beigetragen hat. Auf Nachfrage von Kersting, wann das nächste Projekt starte, antwortete Lenting: „Ich bin dabei!“, wobei die Begeisterung aus Reihen der Versammlung zeigte, dass auch die UWG sich in Zukunft ideell und sicher auch finanziell beteiligen werde.

Der UWG-Vorstand 2013 mit (v.l.n.r.) Elke Rott, Angelika Dannenbaum, Margret Kersting, Hubert Kersting und Renate Schulte

Der UWG-Vorstand 2013 mit (v.l.n.r.) Elke Rott, Angelika Dannenbaum, Margret Kersting, Hubert Kersting und Renate Schulte

Martin Lenting referiert beim Politischen Aschermittwoch der UWG Ahaus

Martin Lenting referiert beim Politischen Aschermittwoch der UWG Ahaus