24.9.2017

UWG-Pressemitteilung, 26. Dezember 2014

UWG spendet für Fahrradwerkstatt

Renate Schulte überreicht die Geldspende

Zur letzten Fraktionssitzung in diesem Jahr hatte die UWG Ute Lainck-Kuse und Daniel Bertsch von der Ökumenischen Flüchtlingshilfe sowie Carmen Esposito Stumberger vom Caritas Verband eingeladen.

Der Vorsitzende Hubert Kersting erklärte, die UWG wolle aus erster Hand erfahren, wie es Flüchtlingen in Ahaus ergehe.

Sie sei mit der Zusammenarbeit zwischen Stadt und der Flüchtlingshilfe zufrieden, sagte Frau Lainck-Kuse, doch müsse das Wirken der Sozialarbeiter besser vernetzt werden, um effektiver zu werden.

Frau Esposito Stumberger, die für das Projekt "Integrationslotsen" zuständig ist, führte aus, dass nicht genügend Wohnungen für Familien und Frauen mit Kindern vorhanden seien. Sie appellierte an die Bürger, Flüchtlingen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Anschließend stellte Daniel Bertsch sein Projekt "Fahrradwerkstatt" vor. Seine Idee sei es, alte Fahrräder zusammen mit den Flüchtlingen wieder fahrtüchtig zu machen. Mit dieser Aktion verschaffe man diesen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung und gleichzeitig mehr Mobilität.

Bertsch zeigte sich begeistert von der enormen Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Seit Bekanntmachung des Projekts in der MZ, hätten sehr viele Bürger aus Ahaus und Umgebung Fahrräder, Werkzeug, Zubehör und Geld gespendet. Auch habe ihm die Verwaltung einen Raum für eine Werkstatt besorgt.

Mit der Aktion "Integration an der Werkbank" plane er zudem, Jugendliche des BOZ einzubinden.

Bertsch schloss seine Ausführungen mit den Worten: "Die Krönung des Projekts wäre für mich eine gemeinsame Radtour von Flüchtlingen und Ahausern, denn am wichtigsten ist es, Zeit zu spenden."

Die stellvertretende Vorsitzende Renate Schulte bedankte sich bei den Gästen und überreichte Daniel Bertsch eine Geldspende. Sie brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass soviel Engagement Signalwirkung auch auf Andere haben möge.

UWG-Pressemitteilung, 01. Dezember 2014

Ahauser UWG-Fraktion besucht Weihnachtsmarkt in Alstätte

Für die UWG-Fraktion ist es zu einer schönen Tradition geworden, die Herbstklausurtagung mit einem Besuch des Alstätter Weihnachtsmarktes zu verbinden.

Ahauser UWG-Fraktion auf dem Alstätter Weihnachtsmarkt 2014

Annegret Heijnk führte die Gruppe entlang der schön geschmückten Hütten, die vornehmlich Handgemachtes anboten. Alle genossen die besondere Atmosphäre und beendeten den Rundgang mit einer leckeren Feuerzangenbowle.

Auf der anschließenden Klausurtagung stand zunächst die kommende Bürgermeisterwahl auf dem Programm.

Alle Teilnehmer waren sich sicher, dass ein gemeinsamer Kandidat der früheren Oppositionsfraktionen gute Chancen habe, die Wahl zu gewinnen.

In diesem Zusammenhang habe man schon Gespräche mit interessanten und kompetenten Personen geführt.

Der Fraktionsvorsitzende Felix Ruwe betonte, dass die Arbeit innerhalb der Gestaltungsmehrheit Früchte trage und noch viele gemeinsame Vorhaben geplant seien.

Kritik übte Ruwe erneut an der Verwaltung die trotz mehrfacher Aufforderung noch immer nicht eine detaillierte Auflistung der Kosten für die Kulturmeile geliefert habe.

Aus aktuellem Anlass sprach die Fraktion auch über die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Fürstenkämpe.

Mehrheitlich sprachen sich die Teilnehmer für den Standort aus, allerdings müsse die Verwaltung ihr Versprechen, nicht mehr als insgesamt 50 Personen dort unterzubringen, unbedingt einhalten. Fraktionsmitglied Dieter Homann, der im Bereich der Flüchtlingshilfe arbeitet, unterstrich noch einmal, wie wichtig es sei, die Flüchtlinge willkommen zu heißen und sie menschenwürdig unterzubringen. Ziel sei es, schnell dezentrale Wohnmöglichkeiten zu finden.

Einig war man sich, dass die auch von den Anwohnern geforderte intensive Betreuung der Flüchtlinge gewährleistet sein müsse und die Verwaltung nicht an den Kosten dafür sparen dürfe.

Nachdem noch weitere aktuelle Themen zur Sprache gekommen waren, beendete die UWG-Fraktion das Treffen, nicht ohne zu betonen, dass man sich schon jetzt auf den Alstätter Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr freue.

Pressemitteilung, 28. August 2014

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktion der SPD, UWG, Grünen, WGW und FDP im Rat der Stadt Ahaus

Ahaus. Geschafft! Die bisherigen Oppositionsfraktionen SPD, UWG, Grüne und WGW werden zukünftig zusammen mit der FDP die Politik in Ahaus gestalten. „Wir haben in unseren Gesprächen festgestellt, dass bei den Zielen der Fraktionen große Übereinstimmung herrscht und wollen schon für das kommende Jahr einige dieser Verbesserungen umsetzen“ so Andreas Dönnebrink (SPD) und Felix Ruwe (UWG) unisono.

Mit ihren Anträgen zur Änderung der Hauptsatzung und der Geschäftsordnung des Rates holt die neue Gestaltungsmehrheit wieder mehr Verantwortung vom Bürgermeister in den Rat zurück und will auch mit einer Satzungsänderung beim Ahauser Jugendwerk mehr Akteure in die Arbeit mit Jugendlichen einbinden. „Zu Beginn dieser Wahlperiode stellen wir die Weichen für Ahaus auf freie Fahrt und werden nach und nach dafür Sorge tragen, dass die Weiterentwicklung unserer Stadt im Wirtschafts- und Sozialbereich in die richtigen Bahnen gelenkt wird. Schon im kommenden Jahr wollen wir eine weitere Entlastung bei den Kindergartengebühren und beim Familienpass einführen“ so Dönnebrink und Ruwe weiter.

„Mit der Schaffung eines Grüngürtels für Ahaus, dem Festhalten am beschlossenen Entschuldungskonzept und einer Neuorientierung zur Verringerung der Neuverschuldung, einem Einfrieren der Schwimmbäderpreise für die Ahauser über die AhausCard und der Schaffung eines ÖPNV Anschlusses des AquAhaus, der Planung eines verbesserten Sport- und Freizeitareals rund um den Rodelberg und der angestrebten Energieautarkie haben sich die Fraktionen weiteren wichtigen Zielen verschrieben“ so Dönnebrink (SPD), Ruwe (UWG), Löhring (Grüne), Haveloh (WGW) und Horst (FDP).

Allen Fraktion gemein ist der Wille, diesen Weg mit einer breiten Mehrheit im Rat der Stadt Ahaus zu gehen und die AhauserInnen in offenen Diskussionen in die Entscheidungsprozesse einzubinden.

UWG-Pressemitteilung, 21. Juni 2014

UWG-Fraktion setzt auf Kontinuität – Vorstand bestätigt

Felix Ruwe wurde auf der konstituierenden Sitzung der Ahauser UWG-Fraktion einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Ebenso einstimmig wurden Annegret Heijnk und Hubert Kersting als seine Stellvertreter im Amt bestätigt. Die Fraktion hat ihren Vorstand um eine Pressesprecherin erweitert: dieses Amt bekleidet in der kommenden Legislaturperiode Renate Schulte.

Die UWG diskutierte in ihrer Sitzung noch einmal das Wahlergebnis. Die enormen Stimmengewinne in Alstätte, verbunden mit dem Direktmandat für Annegret Heijnk, sowie ein sehr solides Ergebnis in den übrigen Ortsteilen hat zum Gewinn von gut 2 % und einem zusätzlichen Sitz für die UWG geführt. Darin zeige sich, dass die Wählerinnen und Wähler die konsequente Politik der Offenheit und Transparenz an Stelle einer Hinterzimmerpolitik sowie die Ablehnung kostspieliger Projekte durch die UWG positiv gewürdigt haben. Ein einfaches “Weiter so" sei vom Wähler nicht mehr gewollt, so die Fraktion. Die UWG-Fraktion, so ihr neuer und alter Vorsitzender Felix Ruwe, setze auch in Zukunft auf die Beteiligung der Bürger bei der Entscheidung über ihre Anliegen, sei es mit der Verwirklichung der Dorfparlamente, sei es bei der weiteren Entwicklung von Wohngebieten wie beispielsweise im Josefsviertel. Auch müsse das Controlling der Stadtverwaltung optimiert werden, damit die Kosten bei verschiedenen Projekten nicht weiter aus dem Ruder laufen. In vielen Gesprächen mit dem Bürger haben diese gerade hierüber ihren Unmut geäußert.

Bei der Frage nach einer Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Parteien im Ahauser Rat war sich die UWG einig, hier ergebnisoffen Gespräche zu führen. Die UWG stehe für eine konstruktive Zusammenarbeit für Ahaus, werde jedoch dabei nicht ihre Haltung in grundsätzlichen Positionen aufgeben.

UWG-Pressemitteilung, 15. Januar 2014

Zeit ist reif für Veränderungen - Neues Team für den Rat gewählt

Das neue Team der UWG im Rat

"Immense Kostensteigerungen bei verschiedenen Projekten in der Stadt Ahaus und wenig Fingerspitzengefühl für die Anliegen der Bevölkerung, fehlendes Gespür beim Umgang mit den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ahaus, das macht einen Politikwechsel und einen Politikerwechsel im Ahauser Rathaus notwendig." So begrüßte UWG-Vorsitzender Hubert Kersting die Mitglieder und Freunde der UWG Ahaus zu ihrer Wahlversammlung mit der Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten der UWG für die Kommunalwahl im Mai 2014.

Auch Fraktionsvorsitzender Felix Ruwe machte in seiner Stellungnahme deutlich: Wir stehen als UWG für Transparenz und Offenheit, wir wollen auch weiterhin Politik für und mit dem Bürger gestalten und nicht über die Köpfe und Interessen der Bürger hinweg. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Annegret Heijnk ergänzte, dass sie vor Ort in Alstätte auch sehr viel Unzufriedenheit mit dem derzeitigen Politikverständnis des Rates erlebe, gleichzeitig erfahre sie für die von der UWG eingeschlagenen Wege viel Zustimmung und Unterstützung. Anliegen der UWG sei es, viele Bürger in ihrem Frust nicht im Regen stehen zu lassen, sondern gemeinsam und konstruktiv nach guten Lösungen für Ahaus und die Ahauser zu suchen.

Dass durch die Entscheidung des Bürgermeisters Felix Büter, seine volle Amtszeit auszuüben, 2015 der Bürger erneut an die Wahlurne gerufen werde, wurde in der UWG kontrovers diskutiert. Zwar entstünden dadurch für den Steuerzahler erneut die Kosten für eine weitere Wahl, doch sei es demokratisches Recht des Bürgermeisters, in dieser Situation eine eigene Entscheidung zu treffen. So stelle sich momentan nicht die Frage eines Bürgermeisterkandidaten für die UWG, doch würden die Karten für Wahl 2015 noch einmal ganz neu gemischt. Nicht nur die Opposition im Ahauser Rat, sondern auch die Mehrheitsfraktion der CDU müsse einen geeigneten Kandidaten finden, dem es gelingt, erster Bürger Aller zu sein.

Bei der Aufstellung der Kandidaten für die Wahlbezirke kam die UWG zu folgendem Ergebnis:

Spannend wurde dann die Aufstellung der Reserveliste, bei der die UWG erneut eine gute Mischung aus erfahrenen und neuen Kräften, aus Frauen und Männern, aus verschiedenen Berufsgruppen, gefunden hat. Die Liste wird angeführt von dem derzeitigen Fraktionsvorstand mit Felix Ruwe, Annegret Heijnk und Hubert Kersting. Auf den weiteren Plätzen folgen Renate Schulte, Hanne Lange, Dieter Homann, Andreas Beckers, Elke Rott, Annette Bruns-Schmeing, Thomas Terhaar, Werner Hüssler, Frank Röttger, Heiner Möllers, Hermann Dües, Burkhard Rolfing, Werner Beckmann, Klaus Volkery, Benedikt Schmeing, Silvia Lütke-Hündfeld, Friedhelm Hartmann, Hermann-Josef Wigber.

Abschließend gaben sich Kersting und Ruwe noch einmal kämpferisch und wiesen darauf hin, dass der Wähler bereits 2009 die absolute Mehrheit der CDU abgewählt habe. Die Wahl 2014 werde zeigen, dass die Bildung einer schwarzgelben Koalition in Ahaus, um Pfründe und Posten zu sichern, nur wenig Perspektiven für eine gute Entwicklung für Ahaus gebracht habe.

Aufstellung der UWG-Kandidatinnen und -Kandidaten am 15.01.2014

Aufstellung der UWG-Kandidatinnen und -Kandidaten am 15.01.2014