18.11.2017

UWG-Pressemitteilung, 30. November 2016

Bürgermeisterin zu Gast

Die UWG mit Bürgermeisterin Karola VossWie schon in den vergangenen Jahren traf sich die Ahauser UWG-Fraktion zur Herbstklausur in Alstätte. Annegret Heijnk ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, die Gruppe über den Weihnachtsmarkt zu führen. Wieder einmal zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt von der Vielseitigkeit und Qualität der angebotenen Produkte. Anschließend ging es in die Gaststätte Bredeck-Bakker, um aktuelle politische Themen zu erörtern. Daran beteiligte sich auch die Bürgermeisterin Karola Voss, die sich für die Einladung bedankte und betonte, sie gehe sehr gerne zu den einzelnen Fraktionen, da sie dann die Möglichkeit habe, die Ratsmitglieder näher kennenzulernen und deren Anliegen in entspannter Atmosphäre zu erfahren.

Erstes Thema war danach die Gestaltung des Dorfplatzes in Alstätte. "Die Verwaltung hat den ersten Aufschlag gesetzt. Jetzt freue ich mich auf den nun folgenden Austausch von Ideen und Vorschlägen", kennzeichnete A. Heijnk die momentane Situation.

Kontrovers wurde anschließend über die "Nachverdichtung" diskutiert. "Die Frage ist doch, wie es gelingt, neuen Wohnraum in alten Wohngebieten zu schaffen, ohne dass die Nachbarn sich in ihrer gewohnten Lebensqualität beeinträchtigt fühlen", beschrieb Felix Ruwe die zu bewältigende Aufgabe. Ganz wichtig sei es - da waren sich alle einig - die Bürger möglichst früh in Bauvorhaben einzubeziehen. Das Beispiel "Josefsviertel" habe gezeigt, dass sich schnell Verunsicherung breitmache, wenn die Bürger das Gefühl hätten, nicht ausreichend informiert worden zu sein.

Hubert Kersting verwies auf den wachsenden Bedarf an kostengünstigem Wohnraum und sah darin eine große Herausforderung für die kommunalen Politiker. Dazu und speziell zu der Frage, wie in Zukunft sozialer Wohnungsbau in Ahaus umgesetzt werden kann, plant die UWG für das kommende Jahr eine öffentliche Veranstaltung, auf der ein Architekt zu diesem Thema referieren wird.

Dieter Homann teilte mit, es sei ihm gelungen, die "Berliner Compagnie", eine Gruppe, die sich als politisches Theater versteht, zu einem Event am 15. März in die neue Stadthalle nach Ahaus zu verpflichten. In dem aktuellen Stück ("Das Bild vom Feind") wird am Beispiel des Konflikts Ukraine/Russland aufgezeigt, wie Kriege entstehen. Für das Gastspiel, so Homann, habe er einige Kooperationspartner gewinnen können. Besonders freue er sich, dass die Bürgermeisterin die Schirmherrschaft übernehme.

Am Ende der Tagung bedankte sich A. Heijnk bei allen Beteiligten für den regen Austausch.

UWG-News, 28. November 2016

Wir freuen uns sehr, dass auf unseren Vorschlag nun an drei Stellen Eltern/ Kind bzw. Seniorenparkplätze geschaffen wurden. Zentral auf der Wallstraße, auf dem Kirmesplatz und auf dem Schlossparkplatz finden Autofahrer nun Hinweise auf diese Parkplätze.

Beispielfoto für einen der drei neuen Eltern/ Kind bzw. Seniorenparkplätze Beispielfoto für einen der drei neuen Eltern/ Kind bzw. Seniorenparkplätze

Für wen sind diese Parkplätze?

Die Parkplätze sind breiter als die weiteren Parkplätze. So können die Türen des Autos weit geöffnet werden, um z.B. das Baby in der Autoschale herausholen, das Kleinkind richtig anschnallen oder mit Hilfe des Rollators gut aus- und einsteigen zu können.

Wir hoffen, dass diese Parkplätze gut angenommen werden und für die entsprechende Zielgruppe bereit gehalten werden.

UWG-Pressemitteilung, 16. Februar 2016

Vorstand wiedergewählt

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung gedachten die Anwesenden des Verstorbenen Gregor Müller. Er war Mitbegründer der UWG und setzte sich engagiert gegen den Bau des BZA in Ahaus ein.

Im anschließenden Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende Hubert Kersting an den Bürgermeisterwahlkampf und resümierte: "Mit Frau Voß hat Ahaus eine parteilose Bürgermeisterin, die ihre Sache gut macht. Einer vertrauensvollen Zusammenarbeit steht nichts im Wege."

Weiterhin führte er aus, dass Ahaus sich großen Herausforderungen stellen müsse, seien es teure Bauvorhaben wie z.B. Schulen oder sei es das Thema Flüchtlinge. "Gerade in diesen Zeiten sollten Verwaltung, Politik und Bürger an einem Strang ziehen," betonte Kersting.

Felix Ruwe erneuerte die Forderung der UWG nach mehr Transparenz seitens der Verwaltung bei der Durchführung und Finanzierung öffentlicher Bauvorhaben und der Planung von Flüchtlingsunterkünften. Er sagte dazu: "Wichtig ist es, die Bürger mit ins Boot zu holen, denn sie wollen informiert werden. Nur dann bleibt die gute Willkommenskultur in Ahaus bestehen."

Dieter Homann lobte in dem Zusammenhang das große Engagement vieler Ahauser Bürger, die sich ehrenamtlich um Flüchtlinge kümmerten. Er fügte hinzu: "Dass wir in Ahaus auf eine so große Hilfsbereitschaft blicken können, macht mich froh und dankbar."

In der weiteren Aussprache rückte das Thema BZA in den Fokus. Felix Ruwe betonte noch einmal, wie lächerlich es sei, eine Mauer um das Atommülllager bauen zu wollen. Weiter führte er aus, dass sich nun der gesamte Rat positionieren müsse, um weitere Atommülleinlagerungen und die Verlängerung der Verträge zu verhindern. "Eine längere Lagerung birgt große Gefahren!", unterstrich Ruwe seinen Appell.

Dieter Homann benannte als weiteres Anliegen der UWG die Ausweitung des Familienpasses. Ziel sei es, vermehrt Unternehmen und Institutionen einzubinden, damit Familien öfter von Angeboten profitieren könnten. "Hier muss die Verwaltung endlich aktiver werden, genau wie beim Thema Schlosspark," fügte Kersting hinzu. Es seien doch viele Ideen genannt worden, nun müssten diese auch umgesetzt werden, so die einhellige Meinung der anwesenden UWG Mitglieder.

Bei den anschließenden Wählen würde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt.