29.5.2017

UWG-Pressemitteilung, 16. Februar 2016

Vorstand wiedergewählt

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung gedachten die Anwesenden des Verstorbenen Gregor Müller. Er war Mitbegründer der UWG und setzte sich engagiert gegen den Bau des BZA in Ahaus ein.

Im anschließenden Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende Hubert Kersting an den Bürgermeisterwahlkampf und resümierte: "Mit Frau Voß hat Ahaus eine parteilose Bürgermeisterin, die ihre Sache gut macht. Einer vertrauensvollen Zusammenarbeit steht nichts im Wege."

Weiterhin führte er aus, dass Ahaus sich großen Herausforderungen stellen müsse, seien es teure Bauvorhaben wie z.B. Schulen oder sei es das Thema Flüchtlinge. "Gerade in diesen Zeiten sollten Verwaltung, Politik und Bürger an einem Strang ziehen," betonte Kersting.

Felix Ruwe erneuerte die Forderung der UWG nach mehr Transparenz seitens der Verwaltung bei der Durchführung und Finanzierung öffentlicher Bauvorhaben und der Planung von Flüchtlingsunterkünften. Er sagte dazu: "Wichtig ist es, die Bürger mit ins Boot zu holen, denn sie wollen informiert werden. Nur dann bleibt die gute Willkommenskultur in Ahaus bestehen."

Dieter Homann lobte in dem Zusammenhang das große Engagement vieler Ahauser Bürger, die sich ehrenamtlich um Flüchtlinge kümmerten. Er fügte hinzu: "Dass wir in Ahaus auf eine so große Hilfsbereitschaft blicken können, macht mich froh und dankbar."

In der weiteren Aussprache rückte das Thema BZA in den Fokus. Felix Ruwe betonte noch einmal, wie lächerlich es sei, eine Mauer um das Atommülllager bauen zu wollen. Weiter führte er aus, dass sich nun der gesamte Rat positionieren müsse, um weitere Atommülleinlagerungen und die Verlängerung der Verträge zu verhindern. "Eine längere Lagerung birgt große Gefahren!", unterstrich Ruwe seinen Appell.

Dieter Homann benannte als weiteres Anliegen der UWG die Ausweitung des Familienpasses. Ziel sei es, vermehrt Unternehmen und Institutionen einzubinden, damit Familien öfter von Angeboten profitieren könnten. "Hier muss die Verwaltung endlich aktiver werden, genau wie beim Thema Schlosspark," fügte Kersting hinzu. Es seien doch viele Ideen genannt worden, nun müssten diese auch umgesetzt werden, so die einhellige Meinung der anwesenden UWG Mitglieder.

Bei den anschließenden Wählen würde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt.