28.7.2017

UWG-Pressemitteilung, 30. November 2016

Bürgermeisterin zu Gast

Die UWG mit Bürgermeisterin Karola VossWie schon in den vergangenen Jahren traf sich die Ahauser UWG-Fraktion zur Herbstklausur in Alstätte. Annegret Heijnk ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, die Gruppe über den Weihnachtsmarkt zu führen. Wieder einmal zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt von der Vielseitigkeit und Qualität der angebotenen Produkte. Anschließend ging es in die Gaststätte Bredeck-Bakker, um aktuelle politische Themen zu erörtern. Daran beteiligte sich auch die Bürgermeisterin Karola Voss, die sich für die Einladung bedankte und betonte, sie gehe sehr gerne zu den einzelnen Fraktionen, da sie dann die Möglichkeit habe, die Ratsmitglieder näher kennenzulernen und deren Anliegen in entspannter Atmosphäre zu erfahren.

Erstes Thema war danach die Gestaltung des Dorfplatzes in Alstätte. "Die Verwaltung hat den ersten Aufschlag gesetzt. Jetzt freue ich mich auf den nun folgenden Austausch von Ideen und Vorschlägen", kennzeichnete A. Heijnk die momentane Situation.

Kontrovers wurde anschließend über die "Nachverdichtung" diskutiert. "Die Frage ist doch, wie es gelingt, neuen Wohnraum in alten Wohngebieten zu schaffen, ohne dass die Nachbarn sich in ihrer gewohnten Lebensqualität beeinträchtigt fühlen", beschrieb Felix Ruwe die zu bewältigende Aufgabe. Ganz wichtig sei es - da waren sich alle einig - die Bürger möglichst früh in Bauvorhaben einzubeziehen. Das Beispiel "Josefsviertel" habe gezeigt, dass sich schnell Verunsicherung breitmache, wenn die Bürger das Gefühl hätten, nicht ausreichend informiert worden zu sein.

Hubert Kersting verwies auf den wachsenden Bedarf an kostengünstigem Wohnraum und sah darin eine große Herausforderung für die kommunalen Politiker. Dazu und speziell zu der Frage, wie in Zukunft sozialer Wohnungsbau in Ahaus umgesetzt werden kann, plant die UWG für das kommende Jahr eine öffentliche Veranstaltung, auf der ein Architekt zu diesem Thema referieren wird.

Dieter Homann teilte mit, es sei ihm gelungen, die "Berliner Compagnie", eine Gruppe, die sich als politisches Theater versteht, zu einem Event am 15. März in die neue Stadthalle nach Ahaus zu verpflichten. In dem aktuellen Stück ("Das Bild vom Feind") wird am Beispiel des Konflikts Ukraine/Russland aufgezeigt, wie Kriege entstehen. Für das Gastspiel, so Homann, habe er einige Kooperationspartner gewinnen können. Besonders freue er sich, dass die Bürgermeisterin die Schirmherrschaft übernehme.

Am Ende der Tagung bedankte sich A. Heijnk bei allen Beteiligten für den regen Austausch.