29.4.2017

Renate Schulte übernimmt Vorsitz

Hubert Kersting, Renate Schulte und Andreas Beckers Auf der Jahreshauptversammlung der UWG Ahaus wurde Renate Schulte einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie löst damit Hubert Kersting ab, der seit 2001 an der Spitze der UWG stand und nun weiter als Kassierer tätig sein wird. Schulte dankte den Anwesenden für das mit der Wahl verbundene Vertrauen und versprach, die neue Aufgabe engagiert anzugehen.
Als Stellvertreter wurden Andreas Beckers und Elke Rott gewählt.

Kersting verband seinen Jahresrückblick mit einer Bilanz über die zurückliegenden 16 Jahre. Er sei sehr gerne Vorsitzender gewesen und er sehe die UWG für die Zukunft gut aufgestellt.

Anschließend berichtete der Fraktionsvorsitzende Felix Ruwe über die Ratsarbeit. Er beklagte dabei, dass vor allem die CDU eine Blockadepolitik gegenüber Karola Voss betreibe. Zwei Drittel der Ahauser Bürger hätten Frau Voss zur Bürgermeisterin gewählt, das solle die CDU endlich akzeptieren und konstruktiv damit umgehen.

Ruwe kritisierte auch, dass - ermöglicht durch ein Landesgesetz - Ausschussvorsitzende ab 2017 die doppelte Aufwandsentschädigung erhalten könnten. Er erklärte dazu: „Das Geld muss aus der Stadtkasse bezahlt werden. Abgesehen davon, dass von einer wirklichen Mehrarbeit für die Vorsitzenden keine Rede sein kann, denn die Ausschussmitglieder müssen sich genauso intensiv vorbereiten, ist die Arbeit im Rat immer noch ein Ehrenamt!“

Er verwies auch auf andere Gemeinden, in denen Stadträte die Erhöhung abgelehnt hätten oder Ausschussvorsitzende ihre Entschädigung gespendet hätten.
Er ergänzte: „Zudem trägt der gegen die Stimmen der UWG-Fraktion erfolgte Ratsbeschluss zur Politikverdrossenheit bei und ist auch den ehrenamtlich tätigen Bürgern, die sich in anderer Weise einbringen, nur schwer zu vermitteln.“

Als sehr wichtiges Thema stand dann die am 28. März in der Stadthalle stattfindende Zusammenkunft der AFD im Fokus.
Die Anwesenden vertraten die Meinung, dass die geplante gemeinsame Kundgebung aller im Rat vertretenen Parteien und anderer Institutionen sinnvoll und wichtig sei.
Nötig sei aber vor allen Dingen, sich sachlich-konstruktiv mit der AFD auseinanderzusetzen und Strategien für den Umgang mit ihr zu entwickeln.

Mit dem Hinweis auf zwei Termine, das Gastspiel der Berliner Compagnie am 15. März in der Stadthalle und den Besuch des Ahauser Tierheims am 1. April, endete die Versammlung.