18.3.2019

Fraktion im Rat
Felix Ruwe
Schüttenfeld 42
48683 Ahaus
Tel.: 02561/6577
Mobil: 0171/7937926
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Ahaus, den 2. Dezember 2018

Frau Bürgermeisterin
Karola Voss
Rathausplatz 1
48683 Ahaus

Antrag zur kommenden Ratssitzung am 12. Dezember 2018
Überplanung eines geeigneten städtischen Grundstücks für die Errichtung einer „Tiny House Siedlung“ in der Stadt Ahaus.

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die UWG-Fraktion beantragt zur kommenden Ratssitzung den Tagesordnungspunkt „Überplanung eines geeigneten städtischen Grundstücks für die Errichtung einer „Tiny House Siedlung“ im Stadtgebiet der Stadt Ahaus" auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 12. Dezember 2018 zu setzen, um für diese neue Wohnform auch ein Angebot in Ahaus zu schaffen und zur Verfügung zu stellen.

Begründung:

Der Begriff „Tiny House“ kommt ursprünglich aus den USA. Hierbei handelt es sich um die kleinste Form von Wohngebäuden (Kleinsthäuser). Im deutschen Sprachgebrauch wird der Begriff „Tiny Houses“ für auf Anhänger oder Trailer aufgebaute und somit mobile Häuser verwendet. Wir gehen aber weiter und wollen darüber hinaus auch stationäre, feststehende „Kleinhäuser“, das heißt, Gebäude mit Wohnflächen zwischen 30 bis 60 qm in die Planung einbezogen wissen.

In den letzten Jahren ist es in Ahaus und den Ortsteilen immer häufiger dazu gekommen, dass vielen bauwilligen Bürger(-innen) nur wenige städtische Grundstücke zur Verfügung gestellt werden konnten. Zudem gab und gibt es Bauwillige, die keine großen Grundstücke wollen, gebrauchen und/oder auch nicht bereit sind, viel Geld für „Grund und Boden“ auszugeben bzw. diese aus wirtschaftlichen Gründen auch nicht bezahlen können. Ziel des Antrags ist es, neue Formen des Wohnens zu ermöglichen und zu etablieren. Dabei sind Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz grundlegende Voraussetzungen, damit sich diese Wohnformen entwickeln können. Somit wäre auch eine Nutzung und Erstellung von bezahlbarem und flächenschonendem Wohnraum in Ahaus möglich und durchaus umsetzbar.

Wir bitten die Verwaltung, ein geeignetes stadtnahes Grundstück zu akquirieren, auf dem zunächst 10 - 15 dieser Kleinhäuser realisiert werden können.

Erstrebenswert ist auch die Kooperation mit einer Hochschule, die dieses Projekt planen, aber auch wissenschaftlich begleiten könnte, sowie dem örtlichen Handwerk, das dadurch zusätzliche neue und innovative Wege gehen und Vorreiterrollen in der Entwicklung und der Erstellung dieser Minihäuser bekleiden kann.

Mit unabhängigen Grüßen

Andreas Beckers, Felix Ruwe und Fraktion

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