14.12.2018

UWG Veranstaltung gut besucht

Die UWG Ahaus hatte zur offenen Fraktionssitzung Bürger und Mitglieder eingeladen, um über die drohende Gefahr eines zukünftigen Atommüllendlagers zu informieren. Anschließend gab es für die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über das Thema zu diskutieren.

Felix Ruwe, Fraktionsvorsitzender der UWG und Sprecher der Bürgerinitiative gegen Atommüll in Ahaus, machte in seinem Vortrag klar, dass die Endlagersuche in Deutschland einen gesetzlichen Rahmen bekommen habe, der erkennen lasse, dass der Atommüll noch viele Jahrzehnte in Zwischenlagern gesammelt und aufbewahrt werden müsse. Alle rechtlichen Vorgaben, Sicherheitsnachweise und Verträge würden dann überschritten bzw. nicht eingehalten.

Ruwe betonte: ,,Die Genehmigung für das BZA in Ahaus läuft 2036 aus, gleichzeitig auch die Zulassung der eingelagerten CASTOR-Behälter. Damit ist das bisherige Konzept der Zwischenlagerung von hochradioaktivem Müll, das für 40 Jahre vorgesehen war, gescheitert.“

Felix Ruwe machte deutlich, dass die ,,große“ Politik, zuständige Ministerien, Ämter und Behörden gefordert seien und jetzt die Weichen für eine sichere Lagerung des Atommülls gestellt werden müssten. Es käme ansonsten zu einer rechtswidrigen Lagerung des hochgefährlichen Mülls in Ahaus.

Zum Schluss appellierte er an die Teilnehmer, die Ahauser Erklärung zu unterschreiben und auch aktiv Unterschriften zu sammeln.


Felix Ruwe, Sprecher der BI Ahaus

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok