23.5.2019

Umwelt und Nachhaltigkeit im Fokus

UWG Ahaus trifft sich zur Jahreshauptversammlung

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienenen Mitglieder gab die Vorsitzende Renate Schulte einen Überblick über die Aktivitäten der UWG in den vergangenen Monaten. Sie lenkte dann den Blick auf das kommende Jahr und wies insbesondere auf die am 14.Mai stattfindende Veranstaltung zum Thema "Tiny-House" und die Jubiläumsfeier zum 40- jährigen Bestehen der UWG am 15. September hin.

Anschließend berichtete der Fraktionsvorsitzende Felix Ruwe von den zahlreichen guten Anträgen seitens der UWG, die sich schwerpunktmäßig mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigt hätten.
Er nannte u.a. die Idee, ein städtisches Grundstück für Tiny-Houses bereitzustellen.
Andreas Beckers erklärte, dass auch in Ahaus Bedarf an alternativen Wohnformen, die Ressourcen schonten, nachhaltig und kostengünstig seien, bestehe. Das hätten zahlreiche positive Rückmeldungen von Bürgern bestätigt.

Ruwe bedauerte, dass der Rat eine Baumschutzsatzung abgelehnt hatte. "So mancher Baum hätte dadurch gerettet werden können," betonte er. Eine große Chance sei verpasst worden, denn auch die Mehrheit der Bürger wünsche sich einen sensibleren Umgang mit dieser Thematik. Immerhin sei der Antrag der UWG, zusätzlich Geld für Baumpflanzungen im Haushalt 2019 zu berücksichtigen, auf offene Ohren gestoßen.

Positiv hob Ruwe die Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin Karola Voß hervor. Das Verhältnis der UWG zu ihr sei von gegenseitigem Vertrauen geprägt.
Dieter Homann lobte den konsequenten Weg der Verwaltung bezüglich der Klage gegen die Atommülltransporte aus Jülich. Seine Fraktion hoffe, dass dieser Weg, den die UWG seinerzeit vorgeschlagen habe, zum Erfolg führen werde.

Im anschließenden Austausch wurde sehr kritisch über die Situation der Radfahrer in Ahaus gesprochen. Die Gefährdung durch schlechte oder gänzlich fehlende Radwege sei groß.
Es müsse mehr für die steigende Zahl der Radfahrer getan werden.
Hubert Kersting erklärte, dass die UWG schon einen positiv beschiedenen Antrag für 2019 zur zeitnahen Sanierung von mangelhaften Radwegen gestellt habe.
Die Verwaltung habe auch zugesagt, dass gesamte Radwegenetz 2020 unter die Lupe nehmen zu wollen.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Renate Schulte als Vorsitzende einstimmig bestätigt. Als ihre Vertreter wurden Elke Rott, Gerrit Messelink und Christoph Muckelmann ebenfalls einstimmig gewählt. Jugendvertreter bleiben Gerrit Messelink und Hanne Lange. Hubert Kersting wird weiterhin die Kasse führen und Angelika Dannenbaum bleibt Schriftführerin.

Der Vorstand der UWG 2019

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